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Lightspeed vs Vectron: Preise und Funktionen im Test

Zuletzt aktualisiert am 28.08.2026

Lightspeed nennt laut Test 119 bis 349 Euro im Monat, Vectron keine Preisliste. Beide bieten DATEV-Anbindung, unterscheiden sich aber im Modell.

Lightspeed und Vectron im Vergleich

Kriterium Lightspeed Vectron
Preis abab 89 €/Monatab 34,90 €/Monat
Transaktionsgebührkeine Angabe1,29 %
Hardware abkeine Angabekeine Angabe
TSE-Kostenkeine Angabeüber Fachhändlerkein Fixpreis in der SMART-Preistabelle
Vertragslaufzeitkeine Angabe24 Monategilt bundleweit für VECTRON SMART
Für wenRestaurants, Systemgastronomie und Franchise-Betriebe mit mehreren StandortenRestaurants, Bars und Imbisse, die ein modulares Kassensystem mit direkter Kartenzahlung suchen
Integriertes PaymentJaLightspeed Payments vollständig integriertJaKasse, 2 Payment-Terminals und Cloud im Bundle
DATEV/BuchhaltungDATEV Kassenarchiv onlineautomatische ÜbermittlungDATEV Kassenarchiv onlinemyVectron-Anbindung, in SMART enthalten
TischplanJaJa
FunkbonierungoptionalLightspeed Tableside, Add-on im Basic-PaketJamobile Kasse POS M4 Pay im SMART-Bundle
Telefon-SupportJarund um die Uhr, in allen PaketenJa+49 251 2856150/-200, lokaler Support über Fachhändler

Stand: 02.09.2026, Preise zzgl. MwSt. „keine Angabe“ heißt: vom Anbieter nicht öffentlich genannt.

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Kurz gesagt

Lightspeed veröffentlicht konkrete Monatspreise (119 bis 349 € je nach Paket, ausschließlich Jahresvertrag), Vectron macht dazu keine öffentliche Angabe. Beide bieten DATEV-Anbindung, unterscheiden sich aber im Grundmodell: Abonnement bei Lightspeed, modulares Komplettpaket bei Vectron.

Was Lightspeed und Vectron unterscheidet

Lightspeed und Vectron richten sich beide an Restaurants mit höherem Funktionsbedarf, unterscheiden sich aber im Grundmodell: Lightspeed verkauft ein Abonnement mit fester, öffentlich genannter Preisspanne und Jahresvertrag. Vectron verkauft stattdessen ein modulares Komplettpaket aus Hardware, Zahlungsabwicklung und Zusatzmodulen, dessen Gesamtpreis erst nach einem individuellen Angebot feststeht. Für einen Betrieb, der vor der Entscheidung einen konkreten Preis vergleichen will, ist das ein relevanter Unterschied, unabhängig vom eigentlichen Funktionsumfang.

Preise im Vergleich

Die Tabelle am Seitenanfang stellt Lightspeed und Vectron Kriterium für Kriterium gegenüber, von der Preisspanne bis zur Buchhaltungsanbindung. Wo ein Anbieter eine Zahl nicht öffentlich nennt, steht dort „keine Angabe“ statt einer Schätzung.

Ein unabhängiger Test bewertet Lightspeed mit der Note 1,8 als teuerstes Kassensystem im Vergleich, mit 119 bis 349 € im Monat je nach Paket und ausschließlich Jahresverträgen ohne monatliche Kündigungsoption. Vectron veröffentlicht dagegen keine Preisliste auf der Startseite, ein konkreter Betrag liegt nicht vor, hier gilt ehrlich "Preis auf Anfrage" statt einer geschätzten Zahl. Für einen direkten Preisvergleich vor der Kontaktaufnahme liefert damit nur Lightspeed eine belastbare Zahl, bei Vectron ist ein Angebotsgespräch die Voraussetzung.

Funktionen im Vergleich

Lightspeed bietet Mehrstandort-Verwaltung als Kernfunktion, dazu Bestandsverwaltung, Offline-Modus und Lightspeed Payments direkt im Kassensystem integriert. Das richtet sich vor allem an Systemgastronomie und Franchise-Betriebe, die mehrere Standorte zentral steuern wollen. Vectron bindet stattdessen bonVito Loyalty mit mehreren parallelen Sammelprogrammen direkt an die Kasse an, zusätzlich zu Online-Bestellsystem per QR-Code und Tischreservierung als Teil des VECTRON-SMART-Pakets. Ein Betrieb, der ein eigenes Loyalty-Programm über die Kasse steuern will, findet das bei Vectron als eingebautes Modul, bei Lightspeed ist eine vergleichbare Loyalty-Funktion nicht als Kernbestandteil dokumentiert.

Beide Anbieter erfüllen TSE- und GoBD-Anforderungen: Lightspeed über eine zertifizierte Cloud-TSE, Vectron über die referenzierte TSE- und KassenSichV-Konformität in Kombination mit DATEV Kassenarchiv online für die automatische Übermittlung der Fiskaldaten an den Steuerberater. Zur DSGVO-Konformität macht Lightspeed eine öffentliche Angabe, Vectron dagegen nicht, ein Unterschied, der bei der Verarbeitung von Gästedaten über das bonVito-Modul relevant werden kann. Ein Betrieb, der personenbezogene Gästedaten in einem Loyalty-Programm speichert, sollte diesen Punkt vor der Einführung des Moduls direkt bei Vectron erfragen, statt die DSGVO-Konformität allein aus der TSE- und GoBD-Angabe abzuleiten, denn alle drei Anforderungen sind rechtlich getrennt zu betrachten.

Wie beide Anbieter im Alltag eingesetzt werden

Lightspeed richtet sich mit Bestandsverwaltung, Offline-Modus und Mehrstandort-Verwaltung an Betriebe, die mehrere Filialen zentral steuern wollen: Umsatzzahlen, Bestand und Menüänderungen lassen sich laut Produktbeschreibung über alle Standorte hinweg synchronisieren, statt jede Filiale einzeln zu pflegen. Vectron deckt mit VECTRON SMART als Komplettpaket dagegen eher die Tiefe an einem einzelnen Standort ab: Zahlungsabwicklung, Online-Bestellung per QR-Code, Tischreservierung und bonVito Loyalty laufen alle über dieselbe Kassenhardware, ohne dass ein Betrieb für jede Funktion einen separaten Anbieter braucht.

Für die Einrichtung bedeutet das unterschiedliche Aufwände: Lightspeed dokumentiert einen mehrwöchigen Einrichtungsprozess für die Cloud-Kasse inklusive Personalplanung und Rezeptverwaltung, ein Aufwand, der sich vor allem bei mehreren Standorten lohnt. Vectron beschreibt seine Einrichtung nicht im gleichen Detail, das Komplettpaket VECTRON SMART bringt aber laut eigener Beschreibung Vor-Ort-Support mit, der die Inbetriebnahme der verschiedenen Module unterstützen soll.

Preisbeispiel: Was der fehlende Vectron-Preis bedeutet

Für ein Restaurant mit zwei Standorten liegt der Lightspeed-Preis laut Test zwischen 119 und 349 € im Monat je Standort, macht bei zwei Filialen im mittleren Paket rund 400 bis 500 € im Monat insgesamt, zuzüglich Transaktionsgebühren ab 0,9 %. Bei Vectron lässt sich eine vergleichbare Rechnung mangels öffentlicher Preisliste nicht aufstellen, der tatsächliche Preis hängt von der gewählten Modulkombination aus Hardware, Zahlungsabwicklung, bonVito Loyalty und weiteren Komponenten ab. Ein Betrieb, der vor der Entscheidung eine belastbare Kostenschätzung für einen Budgetplan braucht, findet diese nur bei Lightspeed, bei Vectron ist ein Angebotsgespräch die Voraussetzung für jede weitere Kalkulation.

Für wen welcher Anbieter passt

Lightspeed passt zu Systemgastronomie und Franchise-Betrieben mit mehreren Standorten, die eine zentrale Verwaltung und eine öffentlich genannte, wenn auch höhere Preisspanne einem individuellen Angebotsverfahren vorziehen. Vectron passt zu Betrieben, die ein eigenes Loyalty-Programm über die Kasse wollen und bereit sind, den Preis erst über den Vertrieb zu erfragen, im Gegenzug für ein breiteres Modulportfolio aus einer Hand.

Für wen: Gastronomen, die zwischen genau diesen zwei Anbietern entscheiden, insbesondere Mehrstandort-Betriebe mit Bedarf an zentraler Steuerung oder eigenem Loyalty-Programm. Nicht für wen: Leser, die den vollständigen Vergleich aller neun Kassensysteme suchen, dafür liefert die Kassensysteme-Übersicht die Gegenüberstellung aller Anbieter.

Ein Betrieb, der zwischen Lightspeed und Vectron schwankt, sollte den eigenen Bedarf an Standortzahl und Loyalty-Funktion gegen die jeweilige Preistransparenz abwägen: Lightspeed liefert eine belastbare Zahl zum Kalkulieren, verlangt dafür aber einen Jahresvertrag ohne monatliche Kündigungsoption. Vectron erlaubt eine engere Anpassung an den tatsächlichen Modulbedarf, macht den Preisvergleich vor Vertragsabschluss aber schwerer, weil der Gesamtpreis erst nach dem Angebotsgespräch feststeht.

Für einen Betrieb mit einem einzigen Standort und Interesse an einem eigenen Bonusprogramm überwiegt in der Regel der Funktionsvorteil von Vectron, sofern die fehlende Preisliste kein Ausschlusskriterium ist. Für eine Franchise-Kette mit mehreren Filialen und Bedarf an zentraler Steuerung überwiegt dagegen meist der Lightspeed-Vorteil einer öffentlich genannten, planbaren Preisspanne, auch wenn diese laut Test die teuerste im gesamten Neun-Anbieter-Vergleich ist. Beide Anbieter erfüllen nach vorliegenden Angaben TSE- und GoBD-Anforderungen, sodass die Compliance-Frage bei der Entscheidung zwischen beiden in der Regel nicht den Ausschlag gibt, anders als bei Anbietern mit ungeklärter TSE-Konformität.

Zur vollständigen Lightspeed-Bewertung liefert die vollständige Preis- und Funktionsübersicht. Zur vollständigen Vectron-Bewertung liefert die vollständige Modul- und Compliance-Übersicht.

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