Kurz gesagt
Eine Restaurant-Website kostet je nach Anbieter zwischen einer einmaligen Einrichtungsgebühr und einer laufenden monatlichen Gebühr, ein zusätzliches Online-Bestellsystem kostet bei manchen Anbietern eine Provision statt eines Festpreises. Newsletter-Tools und Google Ads hängen stark vom gewählten Anbieter und Budget ab, für beide nennt dieser Überblick die Kostentreiber statt einer erfundenen Zahl.
Was eine Restaurant-Website kostet
Die Kosten für eine Restaurant-Website hängen vor allem davon ab, ob Sie einen Baukasten selbst bedienen, ein Paket bei einem bestehenden Anbieter dazubuchen oder die Einrichtung komplett abgeben. resmio nennt für eine professionell erstellte Restaurant-Website konkrete Zahlen: 299 € oder 499 € einmalige Einrichtung, je nach Umfang, plus rund 19,90 € monatliche Gebühr für den laufenden Betrieb.
Website-Anbieter aus dem Wirtano-Vergleich
| Anbieter | Preis ab | Kostenloser Tarif | Domain inklusive | Einrichtung |
|---|---|---|---|---|
| | ab 39 €/Monat | Neinkostenpflichtiger Abonnementdienst, kein Gratistarif | keine Angabe | 69 € |
| | ab 29 €/Monat | keine Angabe | keine Angabe | keine Angabe |
| | kostenlos bis 129,90 €/Monat | JaBasic-Tarif 0 €/Monat mit vollem Reservierungssystem | Ja1 Domain in der Service-Pauschale 19,90 €/Monat enthalten | keine Angabe |
Stand: 02.09.2026, Preise zzgl. MwSt. „keine Angabe“ heißt: vom Anbieter nicht öffentlich genannt.
Andere Anbieter gehen einen anderen Weg und verkaufen die Website nicht als eigenständiges Produkt, sondern als Teil eines Pakets. DISH bündelt die Website in sein Reservierungspaket: Die offizielle Paketvergleichstabelle von METRO zeigt für "DISH Professional Reservation" ab 34,90 € im Monat, dass Website-Funktionen enthalten sind, Online-Bestellung dagegen nicht. Einen eigenständigen Preis für die Website allein nennt DISH damit nicht, die Kosten stecken im Paketpreis. gastronovi wiederum führt die Website als eines von mehreren Modulen der eigenen Produktsuite, ohne dafür eine öffentlich einsehbare Preisliste zu veröffentlichen.
Diese drei Beispiele zeigen bereits, warum eine einzelne pauschale Preisspanne über alle Anbieter hinweg irreführend wäre: Der Preis hängt davon ab, ob die Website eigenständig verkauft wird oder Teil eines größeren Pakets ist, und wie viel Funktionsumfang, etwa Reservierung oder Bestellung, mit eingebaut ist. Lassen sich Sie sich vor der Beauftragung deshalb ein konkretes Angebot nennen, statt sich auf eine allgemeine Richtzahl zu verlassen.
Was ein Online-Bestellsystem zusätzlich kostet
Ein Online-Bestellsystem wird bei einigen Anbietern nicht über einen Festpreis, sondern über eine Provision auf den Bestellumsatz abgerechnet. Bei resmio liegt diese Provision bei 4 % für Lieferung und Abholung und bei 2 % für die QR-Code-Tischbestellung, unabhängig davon, welchen Reservierungs-Tarif der Betrieb sonst gebucht hat.
Dieses Provisionsmodell unterscheidet sich von einer klassischen monatlichen Softwaregebühr dadurch, dass die Kosten mit dem Bestellvolumen mitwachsen: Ein Betrieb mit wenig Online-Bestellungen zahlt entsprechend wenig, ein Betrieb mit hohem Bestellvolumen zahlt in absoluten Zahlen mehr, prozentual aber denselben Satz. Für die Kalkulation lohnt sich ein Vergleich mit der Vermittlerprovision eines Marktplatzes wie Lieferando, die in der Regel deutlich höher liegt als die hier dokumentierten 2 bis 4 % bei einem eigenen Bestellsystem.
Was Newsletter- und Google-Ads-Kosten beeinflusst
Für Newsletter-Tools und Google Ads liegt im hier ausgewerteten Korpus keine belastbare Anbieterquelle mit einer konkreten Zahl vor, deshalb nennt dieser Überblick bewusst keine erfundene Preisspanne, sondern die Faktoren, die den Preis in der Praxis bestimmen.
Newsletter-Tool-Kosten hängen vor allem von der Empfängerzahl und dem gewählten Anbieter ab: Ein Tool mit wenigen hundert Abonnenten kostet in der Regel deutlich weniger als eines mit mehreren tausend, und die Preismodelle unterscheiden sich zwischen den Anbietern erheblich, etwa danach, ob nach Empfängerzahl, versendeten Mails oder Funktionsumfang abgerechnet wird.
Google-Ads-Kosten funktionieren grundlegend anders als eine Softwaregebühr: Sie legen selbst ein Tagesbudget fest, statt eine feste monatliche Gebühr zu zahlen. Das Budget bestimmt, wie oft die Anzeige ausgespielt wird, nicht ein vom Anbieter vorgegebener Preis. Wer vor der ersten Kampagne eine realistische Budgetgröße für den eigenen Betrieb sucht, klärt das am besten im persönlichen Gespräch statt anhand einer allgemeinen Zahl.
Agentur oder Baukasten
Ob sich eine Agentur-Einrichtung oder ein Website-Baukasten mehr lohnt, hängt weniger vom Preis allein ab als davon, wer im Betrieb die laufende Pflege übernehmen kann und will. Ein Baukasten eignet sich für Betriebe, die Zeit und Interesse haben, Design, Texte und Google-Profil selbst zu pflegen, dafür entfällt ein separater Einrichtungspreis, es entsteht aber ein laufender Zeitaufwand für neue Fotos, geänderte Öffnungszeiten und die Beantwortung von Bewertungen.
Eine Agentur-Einrichtung eignet sich für Betriebe, die die Umsetzung lieber komplett abgeben wollen. Wirtano selbst nennt dafür bewusst keinen pauschalen Vorab-Preis: Der Preis richtet sich nach Umfang, Seitenzahl und ob eine Bestell- oder Reservierungsanbindung dazukommt, und wird nach dem Digital-Check als Festpreis oder Angebot genannt, nicht pauschal vorab. Lassen Sie sich Ihre Website einrichten und klären Sie im Digital-Check, welcher Umfang für Ihren Betrieb passt.
Wer stattdessen selbst vergleichen und auswählen möchte, findet mit Website-Baukästen im Vergleich die zugrunde liegenden Anbieter für den Selbstbau, sortiert nach Preis und Funktionsumfang statt nach Marketing-Versprechen.
Für wen dieser Überblick ist
Für wen: Gastronomen, die vor einer Website- oder Marketing-Beauftragung eine grobe Kostenorientierung suchen, belegt mit Quellen statt Schätzungen. Nicht für wen: Betriebe, die bereits ein konkretes Angebot vorliegen haben und nur noch die zugrunde liegenden Anbieter vergleichen wollen.
Häufige Fragen
Was kostet eine Restaurant-Website?
resmio bietet eine professionelle Restaurant-Website ab 299 € oder 499 € Einrichtung plus 19,90 € monatlicher Gebühr an. Andere Anbieter bündeln die Website in ein Paket, DISH etwa führt sie im Reservierungspaket ab 34,90 € pro Monat mit, ohne einen eigenen Website-Preis separat zu nennen. Der genaue Preis richtet sich nach Umfang und Anbieter.
Was kostet ein Online-Bestellsystem zusätzlich zur Website?
Bei resmio kostet die Online-Bestellung 4 % Provision bei Lieferung und Abholung und 2 % bei QR-Code-Tischbestellung, unabhängig vom gewählten Reservierungs-Tarif. Statt eines Festpreises zahlen Sie damit einen Anteil vom Bestellumsatz.
Was kosten Newsletter-Tool und Google Ads für ein Restaurant?
Beides hängt stark vom gewählten Anbieter und Umfang ab: Newsletter-Tools richten sich meist nach der Empfängerzahl, Google Ads nach einem selbst festgelegten Tagesbudget statt einer Fixgebühr. Eine seriöse pauschale Zahl lässt sich dafür ohne konkretes Angebot nicht nennen.
Lohnt sich eine Agentur oder ein Baukasten für die Restaurant-Website?
Ein Baukasten eignet sich, wenn im Betrieb jemand Zeit hat, Design, Texte und Google-Profil selbst zu pflegen. Eine Agentur- oder Einrichtungs-Lösung eignet sich, wenn Sie die Umsetzung lieber komplett abgeben wollen und dafür einen Einrichtungspreis statt eigener Zeit einplanen.