Anbieter · gelistet in: Reservierung, Online-Bestellsystem, Website

resmio

Zuletzt aktualisiert am 02.09.2026 · Preise geprüft am 02.09.2026

Auf einen Blick

resmio passt für Betriebe, die kommissionsfreie Reservierungen mit optionaler Website wollen und die separate Provision auf Online-Bestellungen bewusst einplanen.

Preis
kostenlos (Basis-Tarif) bis 129,90 €/Monat zzgl. MwSt.
Provision je Gast/Reservierung
0 €
Compliance
TSE: keine AngabeGOBD: keine AngabeDSGVO: Ja

Passt für

  • Restaurants und Cafés, die kommissionsfreie Reservierung mit optionaler Website und Bestellfunktion aus einer Hand wollen
  • Betriebe, die zunächst kostenlos mit dem Basic-Tarif starten wollen

Passt nicht für

  • Betriebe, die ein komplett provisionsfreies Bestellsystem ohne separate Gebühr auf Online-Bestellungen suchen

Passt resmio zu meinem Betrieb? Erstgespräch Alle Reservierung im Vergleich

Website von resmio
Screenshot: Wirtano · Quelle: resmio.com · Stand 01.09.2026

Kurz gesagt

resmio-Erfahrungen zeigen eine kostenlose Basic-Reservierungsvariante ohne Kommission, Premium ab 69,90 € und Ultimate ab 129,90 € im Monat. Online-Bestellungen kosten separat 4 % Provision bei Lieferung und Abholung oder 2 % bei QR-Code-Tischbestellung, unabhängig vom gewählten Tarif.

Was resmio ist

resmio bietet ein digitales Reservierungsbuch mit Tischplanung für Restaurants und Cafés, das in einer kostenlosen Basisvariante ohne monatliche Grundgebühr startet. Anders als Anbieter, die jede Preisstufe kostenpflichtig gestalten, deckt resmio die Kernfunktion Reservierungsverwaltung bereits im Basic-Tarif ohne Kosten ab, kostenpflichtige Tarife kommen erst mit zusätzlichem Funktionsumfang ins Spiel.

Neben der digitalen Tischplanung bindet resmio eine Google-Reservierung an, Gäste können damit direkt aus der Google-Suche oder Google Maps heraus einen Tisch reservieren, ohne vorher die Restaurant-Website zu öffnen. Eine Wartelistenverwaltung ergänzt die Tischplanung für Situationen, in denen alle Tische belegt sind, Gäste werden dabei automatisch in eine digitale Warteliste eingetragen statt mündlich vertröstet.

Ist die Basisversion wirklich kostenlos

resmio bietet den Basic-Tarif tatsächlich kostenlos, mit kommissionsfreien Reservierungen als ausdrücklichem Merkmal in allen drei Tarifen, auch in den kostenpflichtigen Stufen Premium und Ultimate. Diese Kommissionsfreiheit gilt jedoch ausschließlich für Reservierungen, nicht für Online-Bestellungen: Wer über resmio zusätzlich Lieferung, Abholung oder QR-Code-Tischbestellung anbietet, zahlt dafür eine separate Provision unabhängig vom gewählten Tarif.

Diese Trennung ist wichtig, weil sie sonst leicht als Widerspruch wirkt: "Kommissionsfrei" bezieht sich bei resmio ausschließlich auf die Reservierungsfunktion, die Provision auf Online-Bestellungen ist ein separates Gebührenmodell für ein separates Produkt. Ein Betrieb, der nur Reservierungen über resmio abwickelt, zahlt tatsächlich keine Kommission je Reservierung, ein Betrieb, der zusätzlich das Bestellsystem nutzt, zahlt für diesen zweiten Bereich die genannten 2 bis 4 % Provision.

Bietet resmio auch eine Website

resmio bewirbt eine eigenständige Restaurant-Website neben Reservierung und Bestellsystem, verfügbar ab 299 € oder 499 € Einrichtung plus 19,90 € im Monat, abhängig von der gewählten Einrichtungsvariante. Diese Website läuft als separates Produkt neben der Reservierungs- und Bestellfunktion, ein Betrieb kann sie unabhängig von der gewählten Reservierungsstufe hinzubuchen.

Gästedaten speichert resmio nach eigener Angabe DSGVO-konform auf EU-Servern, eine ausdrückliche Zusicherung, die bei mehreren anderen Anbietern im Reservierungs-Vergleich nicht dokumentiert ist. Für einen Betrieb, der Reservierungsdaten wie Namen und Kontaktdaten datenschutzkonform verarbeiten muss, ist diese explizite EU-Server-Zusicherung ein direktes Argument gegenüber Anbietern ohne öffentliche DSGVO-Angabe zur Serverstandort-Frage.

Weitere Funktionen im Alltag

Die iPad-App bildet den grafischen Tischplan direkt am Tablet ab, das Personal verschiebt Reservierungen per Fingertipp zwischen Tischen, statt Änderungen handschriftlich im Reservierungsbuch nachzutragen. Bei größeren Reservierungen, etwa für eine Gruppenfeier, erlaubt resmio das Einziehen einer Anzahlung, ein Betrieb sichert sich damit gegen einen kompletten No-Show bei besonders umsatzstarken Buchungen ab, ohne auf die separate No-Show-Kartengarantie eines anderen Anbieters angewiesen zu sein.

Marketing-Tools und Dienstplanung gehören zum erweiterten Funktionsumfang der kostenpflichtigen Tarife und gehen über die reine Reservierungsverwaltung hinaus: Mit den Marketing-Tools lassen sich Aktionen direkt an bestehende Gästedaten richten, die Dienstplanung verbindet die Personalplanung mit der erwarteten Auslastung aus dem Reservierungssystem. Für einen Betrieb, der bislang Personalplanung und Reservierungsverwaltung in zwei getrennten Tools führt, reduziert diese Verbindung die Zahl der separat zu pflegenden Systeme.

Preise von resmio

Premium kostet 69,90 € im Monat, bei jährlicher Abrechnung reduziert sich der Preis um 10 % auf 62,91 € im Monat. Ultimate kostet 129,90 € im Monat, bei jährlicher Abrechnung 116,91 € im Monat, ebenfalls mit demselben Rabatt von 10 % gegenüber der monatlichen Abrechnung.

Im Vergleich der sechs Reservierungssysteme im Wirtano-Vergleich ist resmio der einzige Anbieter mit einem echten kostenlosen Einstiegstarif: DISH Reservation kostet 34,90 € im Monat als Einzelprodukt, OpenTable nennt für den deutschen Markt keine öffentlichen Preise. Für einen Betrieb, der zunächst ohne laufende Kosten in eine digitale Reservierungsverwaltung einsteigen will, ist der Basic-Tarif von resmio die einzige Option im Vergleich ohne feste Monatsgebühr.

Compliance: warum TSE und GoBD hier nicht greifen

TSE- und GoBD-Pflichten gelten für elektronische Kassensysteme, resmio ist aber kein Kassensystem, sondern ein Reservierungs-, Bestell- und Website-Tool ohne eigene Kassenfunktion, weshalb beide Anforderungen hier nicht greifen. Bei einer reinen Reservierungs- und Bestellsoftware ohne eigene Bonierung entfällt die TSE-Pflicht, weil kein Geschäftsvorfall im Sinne der Kassensicherungsverordnung direkt in resmio erfasst wird, die eigentliche Kassenfunktion bleibt beim separat betriebenen Kassensystem des Betriebs.

Zur DSGVO-konformen Verarbeitung von Gästedaten macht resmio dagegen eine öffentliche Angabe: Die Speicherung erfolgt laut eigener Aussage auf EU-Servern. Das unterscheidet resmio von mehreren anderen Anbietern in diesem Vergleich, die zur Serverstandort-Frage keine öffentliche Angabe machen.

resmio im Alltag eines Restaurants

Im laufenden Betrieb verwaltet die iPad-App den grafischen Tischplan, das Personal verschiebt Reservierungen per Fingertipp zwischen Tischen, während eingehende Google-Reservierungen automatisch in denselben Tischplan einlaufen, ohne dass sie manuell übertragen werden müssen. Die Wartelistenverwaltung ergänzt die Tischplanung für Stoßzeiten: Sagt ein Gast kurzfristig ab, rückt automatisch der nächste Eintrag von der Warteliste nach, statt dass der frei gewordene Tisch ungenutzt bleibt.

Für ein Restaurant mit eigenem QR-Code-Bestellsystem laufen Reservierung und Bestellung in derselben resmio-Oberfläche zusammen, das Personal muss keine zwei getrennten Systeme parallel bedienen. Ein Café, das zusätzlich die eigenständige resmio-Website nutzt, bindet das Reservierungswidget direkt in diese Website ein, Gäste reservieren dort, ohne auf eine externe Buchungsseite umgeleitet zu werden.

Für welchen Betriebstyp resmio passt

Ein neu eröffnetes Café mit knappem Startbudget profitiert vom kostenlosen Basic-Tarif, der Reservierungen ohne laufende Kosten verwaltet. Ein Restaurant mit zusätzlichem Bedarf an Online-Bestellung und einer eigenen Website findet mit Premium oder Ultimate die passende Stufe, muss die separate Provision auf Bestellungen aber gegen den erwarteten Bestellumsatz abwägen. Ein Betrieb, der ein komplett provisionsfreies Bestellsystem ohne jede Gebühr auf Online-Bestellungen sucht, findet bei resmio nur für die Reservierungsfunktion Kommissionsfreiheit, für Bestellungen fällt weiterhin die genannte Provision an.

Gegenüber OpenTable liegt der Unterschied in der Preistransparenz und der Portal-Sichtbarkeit: OpenTable nennt für den deutschen Markt keine öffentlichen Preise, bringt dafür ein etabliertes Gäste-Portal mit, resmio veröffentlicht alle drei Tarife öffentlich, bleibt aber auf die eigene Website und Google-Reservierung statt eines eigenständigen Portals beschränkt.

Zurück zur Reservierungssysteme-Übersicht vergleicht alle sechs Anbieter im Detail. Verwandter Anbieter: DISH Reservation setzt statt eines kostenlosen Einstiegstarifs auf eine No-Show-Kartengarantie als Unterscheidungsmerkmal.

Häufige Fragen

Was kostet resmio?

resmio bietet den Basic-Tarif kostenlos (0 €/Monat) mit kommissionsfreien Reservierungen, Premium kostet 69,90 €/Monat (62,91 € bei jährlicher Abrechnung) und Ultimate 129,90 €/Monat (116,91 € jährlich).

Ist die resmio-Basisversion wirklich kostenlos?

Ja, der Basic-Tarif kostet 0 € im Monat und erhebt keine Kommission auf Reservierungen. Online-Bestellungen kosten unabhängig vom gewählten Tarif eine separate Provision von 4 % bei Lieferung und Abholung oder 2 % bei QR-Code-Tischbestellung.

Bietet resmio auch eine Website?

Ja, resmio bewirbt eine eigenständige Restaurant-Website neben Reservierung und Bestellsystem, ab 299 € oder 499 € Einrichtung plus 19,90 €/Monat.

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