Anbieter · gelistet in: Reservierung

OpenTable

Zuletzt aktualisiert am 02.09.2026 · Preise geprüft am 02.09.2026

Auf einen Blick · Urteil mit Vorbehalt

OpenTable lohnt sich für Restaurants, die zusätzliche Sichtbarkeit über ein öffentliches Gäste-Portal wollen, nicht für Betriebe, die nur ein Website-Widget ohne Portal-Bindung suchen.

Preis
ab 99 €/Monat zzgl. MwSt.
Provision je Gast/Reservierung
1,50 €
Compliance
TSE: keine AngabeGOBD: keine AngabeDSGVO: keine Angabe

Passt für

  • Restaurants, die zusätzlich zur eigenen Website Sichtbarkeit über ein etabliertes Gäste-Portal wollen

Passt nicht für

  • Betriebe, die ausschließlich ein Reservierungswidget für die eigene Website ohne Portal-Listung suchen

Passt OpenTable zu meinem Betrieb? Erstgespräch Alle Reservierung im Vergleich

Website von OpenTable
Screenshot: Wirtano · Quelle: opentable.de · Stand 01.09.2026

Kurz gesagt

OpenTable für Restaurants verbindet ein Reservierungssystem mit einem öffentlichen Gästeverzeichnis, in dem Betriebe mit Bewertungen und Live-Verfügbarkeit gelistet werden. Zwei Pläne, Core für 99 €/Monat und Pro für 199 €/Monat, sind auf der deutschen Seite öffentlich einsehbar, jeweils zzgl. 1,50 € je vermitteltem Netzwerk-Gast.

Was ist OpenTable?

OpenTable verbindet ein Reservierungssystem mit einem öffentlichen Gästeverzeichnis und richtet sich an Restaurants mit Tischservice, die zusätzlich zur eigenen Website Sichtbarkeit über ein etabliertes Portal suchen. Anders als eine reine Reservierungssoftware für die eigene Website macht OpenTable einen Betrieb zusätzlich für Gäste auffindbar, die aktiv im öffentlichen Verzeichnis nach einem freien Tisch suchen, ohne die Website des Restaurants vorher zu kennen.

Dieser Unterschied zu einer reinen Website-Reservierungslösung ist der zentrale Grund, warum OpenTable in diesem Vergleich als eigene Kategorie neben Anbietern wie resmio oder orderbird geführt wird: Die anderen Anbieter im Reservierungs-Vergleich decken vor allem das Website-Widget ab, OpenTable bringt zusätzlich ein bestehendes Gäste-Publikum mit, das nicht erst über Suchmaschinenmarketing für die eigene Website aufgebaut werden muss.

Funktionen von OpenTable

Im öffentlichen Gästeverzeichnis erscheinen gelistete Restaurants mit Bewertungen, Küche, Preisklasse und einer Live-Verfügbarkeitsanzeige, die auf der Anbieterseite als "Heute X Mal reserviert" formuliert ist und Gästen die aktuelle Auslastung signalisiert. OpenTable Rewards ist ein Gäste-Bonusprogramm, über das Gäste bei einer Reservierung Punkte sammeln, ein Anreiz, der die Portal-Nutzung gegenüber einer Direktbuchung auf der Restaurant-Website attraktiver macht.

Der digitale Tischplan verwaltet Tischbelegung und Reservierungen für das Restaurant selbst, unabhängig von der öffentlichen Portal-Listung. Für ein Restaurant bedeutet das zwei parallele Nutzungsebenen: intern die Tischverwaltung für den laufenden Betrieb, extern die Portal-Präsenz mit Bewertungen und Live-Verfügbarkeit für neue Gäste, die den Betrieb noch nicht kennen. Restaurantsoftware für Events ergänzt beide Ebenen um größere Reservierungen, etwa für Gruppen oder private Feiern, die im normalen Tischplan gesondert erfasst werden müssen.

Wie OpenTable in den Betriebsalltag passt

Ein Restaurant, das OpenTable einsetzt, verwaltet Reservierungen über denselben digitalen Tischplan, der auch im internen Alltag genutzt wird, während neue Gäste parallel über das öffentliche Verzeichnis auf den Betrieb aufmerksam werden. Diese doppelte Funktion unterscheidet OpenTable von einer reinen Website-Widget-Lösung, bei der Reservierungen ausschließlich über die eigene, bereits bekannte Website eingehen. Für das Servicepersonal ändert sich im Tagesgeschäft wenig: Reservierungen aus dem Portal und von der eigenen Website landen im selben digitalen Tischplan, unabhängig davon, über welchen Kanal ein Gast gebucht hat.

Marketingsoftware für Restaurants

Neben der reinen Reservierungssoftware führt die Footer-Navigation von opentable.de "Marketingsoftware für Restaurants" als eigenständiges Produkt, das die Sichtbarkeitswerkzeuge des Anbieters von der reinen Tischverwaltung trennt. Für einen Betrieb bedeutet das zwei getrennte Entscheidungen: die Reservierungsverwaltung selbst und, unabhängig davon, ob zusätzliches Marketing über OpenTable eingekauft werden soll.

Die genaue Abgrenzung zwischen beiden Produkten legt OpenTable auf der deutschen Seite nicht im Detail offen, die Footer-Navigation nennt sie aber ausdrücklich als zwei getrennte Angebote. Ein Betrieb, der ausschließlich Reservierungen digital verwalten will, ohne zusätzliche Marketingwerkzeuge einzukaufen, sollte diese Trennung vor Vertragsabschluss aktiv ansprechen, damit nicht versehentlich ein umfangreicheres Paket als benötigt vereinbart wird.

Preise von OpenTable

OpenTable veröffentlicht auf der deutschen Seite zwei Pläne: Core für 99 €/Monat und Pro für 199 €/Monat, jeweils bei 12 Monaten Vertragslaufzeit mit anschließend jährlicher Verlängerung. Zusätzlich zur Grundgebühr fällt in beiden Plänen eine Gebühr von 1,50 € je über das OpenTable-Netzwerk platziertem Gast an, Reservierungen über die eigene Website, Telefon oder Walk-in bleiben davon ausgenommen.

Im Vergleich zu resmio, das einen kostenlosen Basic-Tarif und einen Ultimate-Tarif für 129,90 € im Monat öffentlich nennt, oder DISH Reservation mit 39 € im Monat zuzüglich Einrichtung, liegt OpenTable mit 99 bis 199 € im Monat am oberen Ende der Preisspanne. Ein Betrieb, der Reservierungslösungen anhand des Preises vorsortieren will, kann alle drei Anbieter direkt anhand der öffentlich genannten Zahlen einordnen, muss bei OpenTable aber zusätzlich die Gebühr je vermitteltem Netzwerk-Gast einrechnen.

Die Kostenstruktur bei OpenTable unterscheidet sich von einem reinen Kassensystem mit fester Monatsgebühr: Weil zur Grundgebühr eine Gebühr je vermitteltem Netzwerk-Gast hinzukommt, hängen die tatsächlichen Kosten zusätzlich vom Reservierungsvolumen ab, nicht nur vom gewählten Core- oder Pro-Plan. Ein Betrieb mit hohem Reservierungsaufkommen über das Portal sollte deshalb vor Vertragsabschluss die erwartete Zahl vermittelter Gäste gegen die 1,50-€-Gebühr gegenrechnen, statt nur die Grundgebühr zu vergleichen.

Compliance

TSE- und GoBD-Pflichten gelten für elektronische Kassensysteme, OpenTable selbst ist aber kein Kassensystem, sondern ein Reservierungs- und Marketing-Tool ohne eigene Kassenfunktion, weshalb beide Anforderungen hier nicht greifen. Das unterscheidet OpenTable von den meisten anderen Anbietern in diesem Vergleich, die als Kassensystem eine TSE brauchen: Bei einer reinen Reservierungssoftware ohne Bonierung und Kartenzahlung entfällt diese Pflicht, weil kein Geschäftsvorfall im Sinne der Kassensicherungsverordnung erfasst wird. Zur DSGVO-konformen Verarbeitung von Gästedaten bei Reservierungen, etwa Namen, Kontaktdaten und Reservierungshistorie, macht OpenTable auf der deutschen Seite keine öffentliche Angabe, dieser Punkt bleibt vor Vertragsabschluss eine offene Rückfrage.

Für welchen Betriebstyp OpenTable passt

Ein neu eröffnetes Restaurant ohne etablierten Bekanntheitsgrad profitiert am stärksten von der Portal-Sichtbarkeit, weil das öffentliche Gästeverzeichnis Laufkundschaft erreicht, die den Betrieb sonst nicht gefunden hätte. Ein etabliertes Restaurant mit bereits hoher Auslastung über Stammgäste und die eigene Website hat dagegen einen geringeren zusätzlichen Nutzen von der Portal-Listung, weil die Reservierungen ohnehin überwiegend direkt eingehen. Ein Betrieb ohne Tischservice, etwa ein reiner Imbiss oder ein Food-Truck, braucht ein Reservierungssystem in der Regel gar nicht und fällt damit von vornherein aus der Zielgruppe von OpenTable heraus.

Alternativen zu OpenTable

OpenTable unterscheidet sich von DISH Reservation vor allem durch die Portal-Sichtbarkeit: OpenTable bringt ein etabliertes öffentliches Gästeverzeichnis mit, DISH Reservation setzt stattdessen auf eine No-Show-Kartengarantie als Unterscheidungsmerkmal. Gegenüber Lightspeed und Vectron, die Reservierung als Zusatzfunktion in ein größeres Kassensystem integrieren, ist OpenTable eine eigenständige Lösung, die unabhängig vom eingesetzten Kassensystem läuft.

Für einen Betrieb, der bereits Lightspeed oder Vectron als Kassensystem einsetzt, liegt die Reservierungsfunktion des jeweiligen Anbieters näher, weil Gäste- und Tischdaten dann an einer Stelle zusammenlaufen. Wer dagegen zuerst eine eigenständige Reservierungslösung unabhängig von der Kasse sucht und zusätzlich Sichtbarkeit über ein öffentliches Portal will, findet in OpenTable die einzige Lösung in diesem Vergleich, die beide Anforderungen gleichzeitig abdeckt.

OpenTable-Alternativen entdecken vergleicht gezielt Ausweichoptionen. Verwandter Anbieter: DISH Reservation vertieft die Kartengarantie. Zurück zur Reservierungssysteme-Übersicht vergleicht alle sechs Anbieter.

Häufige Fragen

Was kostet OpenTable für Restaurants?

OpenTable nennt auf der deutschen Seite zwei Pläne: Core für 99 €/Monat und Pro für 199 €/Monat, jeweils zzgl. 1,50 € je über das Netzwerk platziertem Gast, bei 12 Monaten Vertragslaufzeit.

Wie funktioniert das OpenTable-Gästeverzeichnis?

Das öffentliche Gästeverzeichnis listet Restaurants mit Bewertungen, Küche, Preisklasse und einer Live-Verfügbarkeitsanzeige. Gäste finden darüber Betriebe, ohne vorher die Website des Restaurants zu kennen, eine Reservierung erfolgt direkt im Verzeichnis.

Bietet OpenTable auch Marketingsoftware für Restaurants?

Ja, die Footer-Navigation von opentable.de führt Marketingsoftware für Restaurants als eigenständiges Produkt neben der reinen Reservierungssoftware, beide lassen sich unabhängig voneinander einsetzen.

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