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OpenTable-Alternativen: Reservierungssysteme im Vergleich

Zuletzt aktualisiert am 28.08.2026

OpenTable passt nicht zu jedem Restaurant. resmio und DISH Reservation zeigen im Vergleich, wo die öffentliche Portal-Sichtbarkeit fehlt.

OpenTable-Alternativen: Reservierungssysteme im Vergleich

AnbieterPreis abProvision je Gast/ReservierungKostenloser TarifLaufzeitNo-Show-SchutzGoogle-Reservierung
OpenTableab 99 €/Monat1,50 €je platziertem OpenTable-Netzwerk-Gast, Core und Pro gleichNeinnur zwei kostenpflichtige Pläne, kein Gratistarif12 Monateverlängert sich danach monatlichAnzahlung, Kreditkarten-Garantieoptionalbei Core 35 €/Monat Zusatzkosten, bei Pro inbegriffen
DISH Reservationab 39 €/Monat0 €0% Kommission auf ReservierungenNeinkostenpflichtiger Abonnementdienst, kein Gratistarif3 Monatekürzeste buchbare Laufzeit 3 Monate zu 54 €/MonatSMS-Paket, No-Show-Kartengarantiekostenpflichtige Zusatzmodule, nicht im GrundpreisJa24/7 Online-Reservierungen über Website und Google
resmiokostenlos bis 129,90 €/Monat0 €0% Kommission auf vermittelte Reservierungen, alle TarifeJaBasic-Tarif 0 €/Monat mit vollem Reservierungssystem12 Monatefür Premium/Ultimate; Basic ohne MindestlaufzeitAnzahlung (Add-on 19,90 €/Mon.)in Ultimate inklusive, sonst Add-onoptionalab Premium (69,90 €/Monat) gelistet, nicht in Basic
Vectronab 34,90 €/Monat0,99 €laut Seite Pauschale pro Reservierung, nicht pro Gast; max. 150 Reservierungen/Monat zahlungspflichtigNein30 Tage kostenlos testen, kein dauerhafter Gratistarif24 Monategilt bundleweit für VECTRON SMARTAnzahlungenkeine Angabe

Stand: 02.09.2026, Preise zzgl. MwSt. „keine Angabe“ heißt: vom Anbieter nicht öffentlich genannt.

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Kurz gesagt

Wer OpenTable für die Gastronomie prüft, vergleicht meist auch resmio oder DISH Reservation. Wirtano zeigt, worin sich diese Anbieter von OpenTables Portal-Sichtbarkeit unterscheiden und für wen der Verzicht darauf in Kauf zu nehmen ist.

Warum Gastronomen nach OpenTable-Alternativen suchen

OpenTable konkurriert im Wirtano-Vergleich vor allem mit resmio und DISH Reservation. Beide Alternativen verzichten dabei auf die öffentliche Portal-Listung, die OpenTable als zentrales Merkmal bietet: Ein Gast findet ein Restaurant über resmio oder DISH Reservation nicht in einem eigenen öffentlichen Gästeverzeichnis, sondern nur, wenn er die Website des Betriebs bereits kennt oder darüber sucht. Wer OpenTable prüft, sollte diesen Unterschied vor der Wahl bewusst gegen den eigenen Bedarf abwägen, nicht erst nach der Entscheidung.

Die wichtigsten Alternativen im Überblick

Die Tabelle am Seitenanfang vergleicht OpenTable mit resmio und DISH Reservation nach Preis und den wichtigsten Reservierungs-Kriterien. Wo ein Anbieter eine Zahl nicht öffentlich nennt, steht dort „keine Angabe“ statt einer Schätzung.

resmio bietet den Basic-Tarif kostenlos für 0 € im Monat, mit "kommissionsfreien Reservierungen" in allen Tarifen, auch in den kostenpflichtigen Stufen Premium und Ultimate. Der Unterschied zu OpenTable liegt damit zuerst beim Preis: resmio nennt konkrete Zahlen, OpenTable veröffentlicht auf der deutschen Startseite keine. Der zweite Unterschied betrifft die Sichtbarkeit: resmio bringt kein eigenes öffentliches Gästeverzeichnis mit vergleichbarer Reichweite mit, ein Restaurant baut seine Sichtbarkeit über resmio also stärker über die eigene Website und das eigene Google-Profil auf, statt über ein bestehendes Portal-Publikum.

DISH Reservation bietet eine No-Show-Kartengarantie, bei der Gäste ihre Zahlungsdaten hinterlegen und der Betrieb eine feste Gebühr berechnen kann, wenn eine Reservierung ohne Absage ausbleibt. Laut dem offiziellen Metro-Paketvergleich ist im eigenständigen Paket DISH Professional Reservation für 34,90 € im Monat zusätzlich eine Website enthalten, Online-Bestellung dagegen nicht. Auch DISH Reservation verzichtet auf ein öffentliches Gästeverzeichnis wie das von OpenTable, deckt dafür aber mit der No-Show-Kartengarantie ein Problem ab, das OpenTable in dieser Form nicht dokumentiert.

Preisbeispiel: Was der Verzicht auf das Portal spart

Ein Restaurant mit überschaubarem Reservierungsaufkommen zahlt bei resmio im Basic-Tarif 0 € im Monat und spart sich damit die Kosten, die bei OpenTable je nach individuellem Angebot anfallen können. Bei DISH Reservation liegen die Kosten mit 34,90 € im Monat plus 69 € einmaliger Einrichtung deutlich niedriger als eine typische Portal-Gebühr, dafür bringt DISH Reservation zusätzlich eine im Paket enthaltene Website mit, während OpenTable ausschließlich die Reservierungs- und Portal-Funktion abdeckt. Wer die Einsparung gegen den entgangenen Zugang zum öffentlichen Gästeverzeichnis abwägen will, sollte zuerst schätzen, wie viele Neugäste aktuell tatsächlich über ein Portal statt über die eigene Website oder Google kommen, bevor die reine Kostenersparnis den Ausschlag gibt.

Was OpenTable von den Alternativen unterscheidet

OpenTable listet Restaurants im öffentlichen Gästeverzeichnis mit Bewertungen, Küche, Preisklasse und einer Live-Verfügbarkeitsanzeige. Ein Gast findet einen Betrieb darüber, ohne die Website vorher zu kennen, eine Reservierung erfolgt direkt im Verzeichnis. Weder resmio noch DISH Reservation bieten eine vergleichbare öffentliche Portal-Listung: Beide verwalten Reservierungen primär über die eigene Website des Betriebs oder über Google, nicht über ein eigenständiges Gäste-Portal mit Bewertungsfunktion.

Dieser Unterschied wiegt für Betriebe unterschiedlich schwer: Ein neu eröffnetes Restaurant ohne etablierten Bekanntheitsgrad profitiert stärker von der zusätzlichen Reichweite eines öffentlichen Portals als ein Betrieb mit bereits hoher Auslastung über Stammgäste und eigene Website. Wer stattdessen bereits über Google-Bewertungen und eine gut gefundene eigene Website verfügt, gewinnt durch das zusätzliche OpenTable-Verzeichnis oft nur einen begrenzten Anteil neuer Gäste, während die laufenden Kosten unabhängig von diesem Zusatznutzen anfallen.

Für wen sich der Wechsel lohnt

Für wen: Gastronomen, die OpenTable bereits geprüft haben und Alternativen ohne Portal-Bindung oder mit kostenloser Basisversion suchen, etwa weil die eigene Website und das Google-Profil bereits genug Sichtbarkeit bringen. Nicht für wen: Restaurants, die gerade die Portal-Sichtbarkeit von OpenTable als Hauptgrund für die Wahl sehen, für sie liefert die vollständige OpenTable-Bewertung die Details zum öffentlichen Gästeverzeichnis.

Ein Wechsel der Reservierungslösung betrifft in der Regel nur Software ohne eigene Kassenfunktion, TSE- und GoBD-Pflichten für elektronische Kassensysteme greifen deshalb bei keinem der drei Anbieter. Zur DSGVO-konformen Verarbeitung von Gästedaten bei Reservierungen macht nur resmio eine öffentliche Angabe, OpenTable und DISH Reservation äußern sich dazu nicht auf ihrer deutschen Seite, ein Punkt, den Sie vor der Entscheidung direkt beim jeweiligen Anbieter klären sollten.

Zur vollständigen OpenTable-Bewertung liefert die vollständige Bewertung inklusive Gästeverzeichnis, diese Seite vergleicht dagegen gezielt die Ausweichoptionen ohne Portal-Bindung.

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