Auf einen Blick · Urteil mit Vorbehalt
Gastronovi lohnt sich für Betriebe, die möglichst viele Software-Kategorien bei einem Anbieter bündeln wollen, muss den Gesamtpreis aber modulweise aus der eigenen Preisübersicht zusammenrechnen.
- Preis
- ab 29 €/Monat zzgl. MwSt.
- Vertragslaufzeit
- 3 Monate
- Compliance
- TSE: JaGOBD: keine AngabeDSGVO: keine Angabe
Passt für
- Gastronomiebetriebe, die Kasse, Website, Bestellsystem und Kundenbindung aus einer Suite statt mehreren Einzelanbietern wollen
- Betriebe mit Bedarf an Zeiterfassung und Warenwirtschaft neben der Kasse
Passt nicht für
- Betriebe, die den Gesamtpreis aus einer einzigen Modulgebühr statt sechs einzeln bepreisten Modulen ablesen wollen
Passt Gastronovi zu meinem Betrieb? Erstgespräch Alle Kassensystem im Vergleich
Kurz gesagt
Gastronovi bündelt Kassensystem, Zahlung, Bestellsystem, Website, Kundenbindung und Zeiterfassung in einer Produktsuite für Gastronomiebetriebe. Die Produktübersicht nennt inzwischen konkrete Modul- und Staffelpreise, vom 29-€-Erfolgstarif bis zum 99-€-Festtarif für die Tischreservierung.
Was Gastronovi ist
Gastronovi bündelt Kassensystem, Zahlung und Bestellsystem in einer Produktsuite und richtet sich an Restaurants, Bars und Food-Trucks, die möglichst viele Software-Kategorien bei einem einzigen Anbieter abdecken wollen. Die Produktübersicht listet die Suite in Bereiche wie Gästeservice, Marketing und Betriebsführung auf, statt einer einzelnen Kassensoftware mit optionalen Erweiterungen.
Dieser modulare Zuschnitt unterscheidet Gastronovi von einem reinen Kassensystem-Anbieter: Ein Betrieb, der bislang Kasse, Website und Kundenbindung bei drei getrennten Anbietern führt, kann diese drei Bereiche bei Gastronovi in einer gemeinsamen Suite zusammenführen, muss dafür aber auch die einzelnen Module gegen den tatsächlichen Bedarf abwägen, statt automatisch alle Funktionen zu nutzen.
Welche Module Gastronovi bietet
Die Produktübersicht bestätigt ein eigenständiges Website-Modul innerhalb der Suite, geführt unter der Marketing-Rubrik neben Newsletter- und Präsentationsfunktionen für Digital Signage. Für einen Betrieb, der bislang keine eigene Website betreibt oder eine bestehende Website separat pflegt, bedeutet das eine zusätzliche Option, Website und Kasse aus derselben Suite zu betreiben, ohne einen zweiten Website-Anbieter zu koordinieren.
Das Kundenbindungs-Modul ist direkt an Kasse und Gästeservice angebunden, Bonuspunkte oder Sammelaktionen lassen sich damit beim Kassiervorgang erfassen, ohne eine separate Kundenbindungs-Software anzubinden. Neben den gästeorientierten Modulen führt Gastronovi zusätzlich Zeiterfassung, Warenwirtschaft, Kalkulation und ein Einkaufssystem für die interne Betriebsführung, ein Umfang, der über eine reine Kassenlösung deutlich hinausgeht.
Bestellsystem als eigenständiges Modul
Das Bestellsystem-Modul verbindet Lieferservice, Take-away und Self-Ordering am Tisch in einem einzigen, eigenständigen Produkt innerhalb der Suite. Self-Ordering am Tisch erlaubt Gästen, direkt über das eigene Smartphone zu bestellen, ohne auf Servicepersonal zu warten, während dieselbe Softwarebasis parallel Lieferservice- und Abhol-Bestellungen abwickelt.
Weil das Bestellsystem als eigenständiges Modul geführt wird, kann ein Betrieb es unabhängig von der übrigen Suite einsetzen, etwa in Kombination mit der eigenen Kasse, ohne zwingend auch Website oder Kundenbindung bei Gastronovi zu beziehen. Diese Trennung erlaubt eine engere Anpassung an den tatsächlichen Bedarf, macht den Gesamtpreis aber auch schwerer im Voraus abschätzbar, weil er von der gewählten Modulkombination abhängt.
Weitere Module für die Betriebsführung
Neben den gästeorientierten Modulen wie Bestellsystem, Website und Kundenbindung führt Gastronovi zusätzlich Module für die interne Betriebsführung: Zeiterfassung erfasst Arbeitszeiten des Personals direkt in derselben Suite, Warenwirtschaft und Kalkulation verbinden Wareneinsatz mit den kalkulierten Verkaufspreisen. Ein Einkaufssystem ergänzt diese beiden Module um die Bestellung bei Lieferanten, ohne dass ein Betrieb dafür eine separate Einkaufssoftware anbindet.
Der Küchenmonitor leitet Bestellungen digital in die Küche weiter und ersetzt damit einen klassischen Küchendrucker, Bestellungen erscheinen direkt auf einem Bildschirm statt auf Papier. Newsletter- und Präsentationsfunktionen für Digital Signage runden die Marketing-Seite der Suite ab: Ein Betrieb kann damit Stammgäste per E-Mail über Aktionen informieren und gleichzeitig Bildschirme im Gastraum mit Tagesangeboten bespielen, beides aus derselben Produktsuite heraus.
Für einen Betrieb, der Personalplanung, Wareneinkauf und Kalkulation bislang in getrennten Tabellen oder separater Software führt, bedeutet die Bündelung in einer Suite weniger Schnittstellen zwischen einzelnen Systemen. Ein kleinerer Betrieb ohne Bedarf an Zeiterfassung oder Warenwirtschaft nutzt dagegen nur einen Teil des Modulportfolios und sollte vor Vertragsabschluss klären, ob sich der Gesamtpreis nach genutzten oder nach allen verfügbaren Modulen richtet.
Preise von Gastronovi
Gastronovi veröffentlicht inzwischen eine Preisübersicht mit Modul- und Staffelpreisen, zum Beispiel Kassensystem ab 69 €/Monat je Lizenz oder Tischreservierung für 99 €/Monat beziehungsweise im Erfolgstarif ab 29 €/Monat plus 0,49 € je vermitteltem Gast. Ein PAA-Suchmuster zur Frage "Wie hoch sind die Preise für Gastronovi-Lizenzen?" zeigt echten Informationsbedarf, den die neue Preisübersicht jetzt direkt beantwortet.
Innerhalb der neun Kassensysteme im Wirtano-Vergleich veröffentlicht Gastronovi inzwischen eine eigene Preisübersicht mit Modul- und Staffelpreisen, ähnlich wie orderbird und Vectron, die ebenfalls konkrete Zahlen nennen. Ein Betrieb, der Gastronovi gegen Anbieter mit öffentlicher Preisspanne wie Lightspeed (89 bis 249 € im Monat) oder DISH POS (1.684 € Einrichtung plus 69 € im Monat) abwägen will, muss den Gastronovi-Gesamtpreis dafür modulweise aus der eigenen Preisübersicht zusammenrechnen, weil er von der gewählten Modulkombination abhängt.
Verwandte Anbieter
Gastronovi unterscheidet sich von DISH POS durch das umfangreichere Modulportfolio: DISH POS bündelt Kasse primär mit DISH Pay als Zahlungsergänzung, Gastronovi erweitert die Suite zusätzlich um Website, Kundenbindung, Zeiterfassung und Warenwirtschaft. DISH POS nennt dafür mit 1.684 € Einrichtung plus 69 € im Monat einen einzigen Kassenpreis, Gastronovi verteilt die eigene Preisübersicht dagegen auf sechs einzeln bepreiste Module.
Gegenüber Tillhub liegt der Unterschied im Schwerpunkt: Tillhub setzt auf die Unzer-Payment-Integration als zentrales Verkaufsargument, Gastronovi auf die Breite des Modulportfolios über Kasse, Website und Kundenbindung hinweg. Tillhub nennt für die Gastro-Kasse weiterhin keinen öffentlichen Preis, Gastronovi dagegen veröffentlicht eine eigene Preisübersicht mit Modul- und Staffelpreisen, ein direkter Kostenvergleich bleibt trotzdem nur über ein individuelles Angebot bei Tillhub möglich.
Kundenbindung und Website im Alltag
Das Kundenbindungs-Modul erfasst Bonuspunkte oder Sammelaktionen direkt beim Kassiervorgang, ein Gast muss dafür keine separate App installieren, das Personal bucht den Bonus über dieselbe Kassenoberfläche wie die eigentliche Bestellung. Für ein Restaurant mit Stammgästen, die regelmäßig wiederkehren, reduziert diese direkte Anbindung den Verwaltungsaufwand gegenüber einer separaten Kundenbindungs-Software, die erst mit der Kasse verbunden werden müsste.
Das Website-Modul unter der Marketing-Rubrik der Produktsuite läuft parallel zu Newsletter- und Präsentationsfunktionen für Digital Signage. Ein Betrieb kann damit die eigene Website, E-Mail-Marketing an Stammgäste und Bildschirme im Gastraum aus derselben Suite heraus pflegen, statt drei getrennte Anbieter für diese drei Marketing-Kanäle zu koordinieren.
Für welchen Betriebstyp Gastronovi passt
Ein Restaurant, das Kasse, Website und Kundenbindung bislang bei drei getrennten Anbietern führt, kann mit Gastronovi alle drei Bereiche in einer Suite zusammenführen und spart sich damit die Koordination mehrerer Ansprechpartner. Ein Food-Truck mit wechselndem Standort profitiert vor allem vom Bestellsystem-Modul für Self-Ordering und Abholung, ohne zwingend das Website- oder Kundenbindungs-Modul zu benötigen. Eine Bar ohne festen Tischservice profitiert vor allem vom Bestellsystem- und Kassenmodul, während das Website- und Kundenbindungs-Modul für einen reinen Barbetrieb ohne Stammgästeprogramm oft entbehrlich bleibt. Wer das volle Modulportfolio testen will, sollte vor Vertragsabschluss genau festlegen, welche der sechs Kernmodule tatsächlich benötigt werden, weil der Gesamtpreis von der gewählten Modulkombination abhängt und sich erst aus der eigenen Preisübersicht zusammenrechnen lässt.
Zurück zur Kassensysteme-Übersicht vergleicht alle neun Anbieter im Detail. Ausweichoptionen zu Gastronovi für Betriebe ohne Bedarf am vollen Modulportfolio finden sich unter den übrigen Anbietern in diesem Vergleich.
Häufige Fragen
Was kostet Gastronovi?
Gastronovi veröffentlicht eine öffentliche Preisübersicht mit Modul- und Staffelpreisen, zum Beispiel Kassensystem ab 69 €/Monat oder Tischreservierung ab 29 €/Monat im Erfolgstarif.
Welche Module bietet Gastronovi?
Gastronovis Produktübersicht bestätigt Kassensystem, Gastronovi Pay (Zahlung), Bestellsystem, Tischreservierung, ein Website-Modul und ein Kundenbindungs-Modul als Bestandteile der Suite.
Ist Gastronovi TSE-konform?
Ja, über das optionale Cloud-TSE-Modul für 14 €/Monat, das ans Kassensystem andockt und inklusive 10.000 Transaktionen im Monat abrechnet.