Auf einen Blick
DISH POS passt für Betriebe, die einen klar bezifferten Einstiegspreis für Hardware und Lizenz suchen und die eigene Zahlungslösung DISH Pay direkt mitnutzen wollen.
- Preis
- ab 69 €/Monat zzgl. MwSt.
- Vertragslaufzeit
- 12 Monate
- Compliance
- TSE: JaGOBD: JaDSGVO: keine Angabe
Passt für
- Restaurants und Cafés, die einen klar bezifferten Einstiegspreis für Hardware und Lizenz suchen und Zahlung direkt über DISH Pay ergänzen wollen
- Betriebe, die eine DATEV-Export-Funktion für die Buchhaltung brauchen
Passt nicht für
- Betriebe, die eine reine Software-Lösung ohne feste Hardware-Investition suchen
Passt DISH POS zu meinem Betrieb? Erstgespräch Alle Kassensystem im Vergleich
Kurz gesagt
DISH-POS-Erfahrungen zeigen: Die Kasse vom Metro-Konzern kostet 1.684 € zzgl. USt. für Hardware und Einrichtung der Grundausstattung plus 69 € im Monat zzgl. USt. für die Lizenz. Das System ist GoBD-, TSE- und DSFinV-K-konform und lässt sich mit der eigenen Zahlungslösung DISH Pay ergänzen.
Was DISH POS ist
DISH POS gehört zum Metro-Konzern und bietet ein Kassensystem für Restaurants und Cafés mit klar beziffertem Einstiegspreis für Hardware, Einrichtung und monatliche Lizenz. Anders als bei Anbietern ohne öffentliche Preisliste lässt sich der Einstiegspreis bei DISH POS direkt von der Produktseite ablesen, ohne dass ein Betrieb vorab ein individuelles Angebot einholen muss.
Die Zugehörigkeit zum Metro-Konzern verbindet DISH POS mit einer bestehenden Großhandels-Infrastruktur für die Gastronomie: Ein Betrieb, der bereits über Metro einkauft, kann DISH POS als Kassenlösung desselben Konzerns hinzunehmen, ohne einen komplett neuen Anbieter zu prüfen. Für Betriebe ohne bestehende Metro-Beziehung ändert diese Konzernzugehörigkeit an der eigentlichen Kassenfunktion nichts, der Einstiegspreis und der Funktionsumfang gelten unabhängig davon.
Funktionen von DISH POS
Mobile Handheld-Geräte übertragen Bestellungen direkt vom Tisch an die Kasse, ohne dass Servicepersonal zwischen Tisch und festem Kassenplatz pendeln muss. DISH Pay ergänzt DISH POS als integrierte Zahlungsabwicklung und wird von Metro als "die ideale Ergänzung für DISH POS" beworben, die Kartenzahlung läuft damit direkt über dieselbe Hardware wie die Bonierung, ohne separaten Terminal-Vertrag bei einem Drittanbieter.
Self-Checkout erlaubt Gästen, Bestellungen eigenständig abzuschließen, etwa über QR-Code-Bestellung am Tisch, ohne dass Personal jede Bestellung manuell in die Kasse eingibt. Der Offline-Modus mit Mini-Server-Synchronisation hält das Kassensystem auch bei einem Internetausfall betriebsbereit, offline erfasste Vorgänge gleicht das System nach Wiederherstellung der Verbindung automatisch mit dem Mini-Server ab. Echtzeit-Umsatz- und Bestandsdaten zeigen laufende Zahlen direkt in der Kassenoberfläche an, ein Betrieb sieht damit ohne separates Auswertungstool, wie sich Umsatz und Warenbestand über den Tag entwickeln.
Preise von DISH POS
DISH POS kostet 1.684,00 € zzgl. USt. für Hardware und Einrichtung der Grundausstattung, dazu kommen 69,00 € im Monat zzgl. USt. für die monatliche Lizenz. Diese Trennung zwischen einmaliger Hardware-Investition und laufender Lizenzgebühr unterscheidet DISH POS von reinen Software-Abonnements ohne Hardware-Kauf: Ein Betrieb zahlt bei DISH POS eine feste Anfangsinvestition, danach eine planbare monatliche Gebühr für die Software.
Im Vergleich der neun Kassensysteme im Wirtano-Vergleich ist DISH POS neben Lightspeed einer von wenigen Anbietern mit öffentlich beziffertem Einstiegspreis: Lightspeed berechnet 119 bis 349 € im Monat als reines Software-Abonnement ohne separate Hardware-Position, DISH POS trennt Hardware-Investition und Lizenzgebühr in zwei Beträge. Für einen Betrieb, der eine feste Einmalinvestition einer laufenden reinen Abogebühr vorzieht, liegt DISH POS mit der getrennten Kostenstruktur näher an einem klassischen Hardware-Kauf als Lightspeed.
Compliance: GoBD und Buchhaltung
Die Produktseite nennt explizit "Digitale Belegerstellung und gesetzeskonforme Aufzeichnung GoBD, TSE, DSFinV-K" als Merkmal von DISH POS. Die TSE ist seit 2020 für jedes elektronische Kassensystem in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben und signiert jeden Kassiervorgang manipulationssicher, GoBD verlangt zusätzlich eine revisionssichere Archivierung der Kassendaten über die gesetzliche Aufbewahrungsfrist, DSFinV-K definiert das standardisierte Exportformat für die Kassennachschau. DISH POS deckt damit alle drei Anforderungen laut eigener Produktangabe ab.
Für die Buchhaltung bietet DISH POS eine DATEV-Export-Funktion, Kassendaten lassen sich damit ohne manuellen Zwischenschritt in ein Format übertragen, das der Steuerberater direkt weiterverarbeiten kann. Zur DSGVO-konformen Verarbeitung von Gästedaten, etwa bei Reservierungen oder Kundenbindungsfunktionen, macht DISH POS auf der deutschen Website keine öffentliche Angabe, dieser Punkt bleibt vor Vertragsabschluss eine offene Rückfrage.
Einrichtung und Alltag mit DISH POS
Die Touchscreen-Kasse bildet die zentrale Bedienoberfläche für den Kassiervorgang, mobile Handheld-Geräte erweitern diese Oberfläche um die Bestellaufnahme direkt am Tisch, ohne dass Servicepersonal zwischen Tisch und festem Kassenplatz pendeln muss. Die Rechnungsaufteilung erlaubt es, eine Tischrechnung auf mehrere Gäste oder mehrere Zahlungsarten aufzuteilen, ohne dass das Personal den Betrag manuell nachrechnet.
Der Offline-Modus mit Mini-Server-Synchronisation hält den Kassenbetrieb auch bei einem Internetausfall aufrecht: Offline erfasste Kassiervorgänge speichert das System lokal auf dem Mini-Server und gleicht sie automatisch ab, sobald die Verbindung wiederhergestellt ist. Für einen Betrieb mit unzuverlässiger Internetverbindung, etwa in ländlicher Lage, reduziert dieser Offline-Modus das Risiko eines vollständigen Kassenausfalls bei einer kurzzeitigen Störung.
Self-Checkout und QR-Code-Bestellung ergänzen die klassische Bedienung durch Servicepersonal um eine Selbstbedienungs-Option: Gäste bestellen und bezahlen direkt über ihr eigenes Smartphone, die Bestellung landet ohne manuellen Zwischenschritt in derselben Kassenoberfläche wie eine über die Touchscreen-Kasse erfasste Bestellung. Für ein Café mit hohem Laufkundschaftsanteil verkürzt das die Wartezeit an Stoßzeiten, weil mehrere Gäste parallel über ihr eigenes Gerät bestellen können, statt sich an einer einzigen Kasse anzustellen.
Verwandte Anbieter
DISH POS unterscheidet sich von Tillhub durch die Metro-Konzernzugehörigkeit und den öffentlich bezifferten Einstiegspreis: Tillhub bündelt Zahlung über die Unzer-Integration statt DISH Pay, nennt dafür aber keinen öffentlichen Preis. Beide Anbieter integrieren Zahlungsabwicklung direkt in die Kasse, unterscheiden sich jedoch darin, ob der Preis vorab öffentlich einsehbar ist.
Gegenüber Gastronovi liegt der Unterschied im Modulumfang: Gastronovi bündelt zusätzlich Website, Kundenbindung und Zeiterfassung in einer breiteren Suite, DISH POS konzentriert sich auf Kasse und die direkte DISH-Pay-Integration mit klar bezifferten Kosten. Ein Betrieb, der vor allem eine transparente Kostenkalkulation für Hardware und Lizenz sucht, findet bei DISH POS eine öffentliche Zahl, bei Gastronovi erst nach individuellem Angebot.
Für welchen Betriebstyp DISH POS passt
Ein Restaurant, das bereits über Metro einkauft und Kasse, Zahlung sowie Buchhaltungsexport aus einer Hand desselben Konzerns beziehen will, findet mit DISH POS einen naheliegenden Anschluss an die bestehende Einkaufsbeziehung, unabhängig davon, ob zusätzlich DISH Reservation als Reservierungssystem hinzukommt. Ein Café mit Bedarf an mobilen Handheld-Geräten für Bestellungen am Tisch profitiert von der direkten Integration von Bonierung und DISH-Pay-Zahlung in derselben Hardware. Ein Betrieb, der eine reine Software-Lösung ohne feste Hardware-Investition sucht, findet bei DISH POS mit der Einrichtungsgebühr von 1.684 € eine höhere Einstiegshürde als bei rein transaktionsbasierten Anbietern wie SumUp.
Zurück zur Kassensysteme-Übersicht vergleicht alle neun Anbieter im Detail. Ausweichoptionen zu DISH POS für Betriebe ohne feste Hardware-Investition finden sich unter den übrigen Anbietern in diesem Vergleich.
Häufige Fragen
Was kostet DISH POS von Metro?
DISH POS kostet 1.684,00 € zzgl. USt. für Hardware und Einrichtung der Grundausstattung sowie 69,00 €/Monat zzgl. USt. für die monatliche Lizenz.
Ist DISH POS GoBD-konform?
Ja, die Produktseite nennt explizit digitale Belegerstellung und gesetzeskonforme Aufzeichnung nach GoBD, TSE und DSFinV-K.
Was ist DISH Pay?
DISH Pay wird als die ideale Ergänzung für DISH POS beworben und integriert die Zahlungsabwicklung direkt in die Kasse, ohne separaten Terminal-Vertrag bei einem Drittanbieter.