Anbieter · gelistet in: Kassensystem, Zahlung, Online-Bestellsystem, Reservierung

orderbird

Zuletzt aktualisiert am 02.09.2026 · Preise geprüft am 02.09.2026

Auf einen Blick · Urteil mit Vorbehalt

orderbird passt für Restaurants, die TSE, DATEV-Anbindung und eine optionale Tischreservierung aus einer Hand wollen, muss dafür aber die getrennten PRO- und MINI-Preisseiten selbst vergleichen.

Preis
ab 18,33 €/Monat zzgl. MwSt.
Vertragslaufzeit
12 Monate
Compliance
TSE: JaGOBD: JaDSGVO: keine Angabe

Passt für

  • Restaurants, die ein TSE-konformes Kassensystem mit optionaler Tischreservierung und QR-Code-Bestellung aus einer Hand suchen
  • Betriebe, die eine DATEV-Anbindung für die Buchhaltung brauchen

Passt nicht für

  • Betriebe, die Kasse und Tischreservierung als ein einziges Produkt statt zwei separat buchbaren Paketen wollen

Passt orderbird zu meinem Betrieb? Erstgespräch Alle Kassensystem im Vergleich

Website von orderbird
Screenshot: Wirtano · Quelle: orderbird.com · Stand 01.09.2026

Kurz gesagt

orderbird-Erfahrungen zeigen ein TSE-konformes Kassensystem in zwei Produktlinien, PRO und MINI, mit Neukundenrabatten bis 999 € beziehungsweise 150 €. Die Preise stehen auf separaten Preisseiten je Produktlinie: PRO ab 99,90 €/Monat, MINI ab 18,33 €/Monat zzgl. 149 € Hardware. Eine eigenständige Online-Tischreservierung ergänzt die Kasse als Zusatzprodukt.

Was ist orderbird?

orderbird bietet ein Kassensystem in zwei Produktlinien, PRO und MINI, und richtet sich an Restaurants sowie Handelsbetriebe, die eine TSE-konforme Kasse mit Zusatzfunktionen wie Tischreservierung suchen. Die Unterscheidung zwischen PRO und MINI betrifft nicht nur den Funktionsumfang, sondern auch die Preisstruktur: Jede Produktlinie hat eine eigene Preisseite mit eigenem Neukundenrabatt, wer beide Varianten vergleichen will, muss deshalb zwei separate Seiten prüfen statt einer gemeinsamen Übersicht.

Anders als ein Anbieter mit einer einzigen Kassenlinie für alle Betriebsgrößen trennt orderbird die Zielgruppen bereits im Produktnamen: PRO richtet sich an Betriebe mit umfangreicherem Funktionsbedarf, MINI an kleinere Betriebe mit reduziertem Umfang. Diese Aufteilung erleichtert die erste Einordnung, verhindert aber, dass ein Interessent auf einen Blick sieht, welche Variante beim eigenen Bedarf tatsächlich günstiger ausfällt, ohne beide Preisseiten einzeln zu öffnen.

Funktionen von orderbird

Funkbonieren überträgt Bestellungen direkt vom Tisch an die Kasse, ohne dass Servicepersonal zwischen Tisch und festem Kassenplatz pendeln muss. Das QR-Code-Bestellsystem ergänzt diese Funktion um eine Selbstbedienungs-Option: Gäste bestellen direkt über ihr eigenes Smartphone, die Bestellung landet ohne manuellen Zwischenschritt in derselben Kassenoberfläche wie eine über Funkbonieren erfasste Bestellung.

Das digitale Kassenbuch führt Bareinnahmen und -ausgaben direkt in der Kassensoftware, ein Betrieb muss dafür kein separates Kassenbuch-Tool anschaffen oder Einträge manuell übertragen. MY orderbird Live-Reporting zeigt Umsatzzahlen in Echtzeit an, ein Betrieb sieht damit ohne separates Auswertungstool, wie sich Umsätze über den Tag verteilen. Das Gutscheinsystem läuft ebenfalls direkt in der Kassen-App, Gutscheine lassen sich ausstellen und beim nächsten Besuch einlösen, ohne dass Personal den Restwert manuell nachhält.

Die Online-Tischreservierung ist bei orderbird ein eigenständiges Produkt, das zusätzlich zur Kernkasse gebucht wird, nicht automatisch im Kassenpreis enthalten. Für ein Restaurant mit Tischservice bedeutet das eine separate Entscheidung: Wer Kasse und Tischreservierung aus einer Hand will, muss beide Produkte einzeln einplanen, statt eine automatische Kombination vorauszusetzen.

Preise von orderbird

orderbird staffelt seine Preise nach Produktlinie auf zwei separaten Preisseiten. PRO kostet als Paket S/M/L 99,90 bis 169,90 €/Monat bei gebuchter Kartenzahlung und 12 Monaten Laufzeit, ohne Kartenzahlung 119,90 bis 199,90 €/Monat. MINI kostet ab 18,33 €/Monat zzgl. 149 € Hardware einmalig, mit einer monatlich kündbaren Lizenz ab 39,90 €/Monat als Alternative zur 12-Monats-Bindung.

Im Vergleich der neun Kassensysteme im Wirtano-Vergleich veröffentlicht orderbird inzwischen wie Vectron und Gastronovi eigene Preisangaben, nur Tillhub nennt für die Gastro-Kasse weiterhin keinen öffentlichen Preis. Lightspeed liegt mit 89 bis 249 € im Monat und SumUp mit 0 € Grundgebühr plus 1,39 % je Transaktion in einer ähnlichen Preisspanne wie orderbirds PRO-Pakete.

Compliance: TSE und Buchhaltung

orderbird bewirbt die TSE ausdrücklich als direkt in die Kasse integriert und bestätigt GoBD- und GDPdU-Konformität auf der eigenen Produktseite. Die TSE ist seit 2020 für jedes elektronische Kassensystem in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, unabhängig vom gewählten Anbieter, und signiert jeden Kassiervorgang manipulationssicher gegen nachträgliche Änderung. Zur DSGVO-konformen Verarbeitung von Gästedaten, etwa bei der Nutzung der Online-Tischreservierung, macht orderbird auf der deutschen Website keine öffentliche Angabe, dieser Punkt bleibt vor Vertragsabschluss eine offene Rückfrage.

Für die Buchhaltung nennt orderbird eine DATEV-Partnerschaft für Exporte, zusätzlich zum digitalen Kassenbuch als eigenständigem Feature innerhalb der Kasse. Ein Betrieb mit bestehender DATEV-Anbindung beim Steuerberater kann Kassendaten damit ohne manuellen Zwischenschritt in die Buchhaltung übertragen, während ein Betrieb ohne DATEV-Anbindung von diesem Feature keinen unmittelbaren Vorteil hat.

Einrichtung und Integrationen

Die TSE läuft bei orderbird direkt in der Kasse mit, ein Betrieb muss keine eigene TSE-Hardware separat anschaffen oder bei einem dritten Anbieter beauftragen. Als dokumentierte Drittanbieter-Integration nennt orderbird DATEV für den Buchhaltungsexport, weitere Integrationen zu Lieferdiensten oder Warenwirtschaftssystemen führt die deutsche Produktseite nicht im Detail auf.

Die Einrichtung selbst hängt von der gewählten Produktlinie ab: PRO richtet sich an Betriebe mit umfangreicherem Funktionsbedarf und dementsprechend mehr Konfigurationsaufwand, MINI deckt einen reduzierten Funktionsumfang mit entsprechend schlankerer Einrichtung ab. Für einen Betrieb, der bereits mit iPads oder Tablet-Hardware arbeitet, verkürzt sich der Einrichtungsaufwand gegenüber einem Umstieg von einer offenen Ladenkasse ohne bestehende Tablet-Infrastruktur.

orderbird im Alltag eines Restaurants

Im laufenden Betrieb verbindet orderbird Funkbonieren am Tisch mit dem QR-Code-Bestellsystem für Gäste, die lieber selbst über ihr Smartphone bestellen. Beide Bestellwege laufen in derselben Kassenoberfläche zusammen, das Servicepersonal sieht neue Bestellungen unabhängig davon, ob sie über das Funkbon-Gerät oder über den QR-Code eines Gastes eingegangen sind. Das digitale Kassenbuch protokolliert Bareinnahmen und -ausgaben parallel zum Kassiervorgang, ohne dass am Tagesende ein separates Kassenbuch von Hand geführt werden muss.

Für ein Restaurant mit stark schwankendem Tagesgeschäft, etwa mit einem ruhigen Mittagsgeschäft und einem vollen Abendservice, liefert MY orderbird Live-Reporting laufende Umsatzzahlen, mit denen sich Personaleinsatz und Bestellmengen für die Küche tagesaktuell anpassen lassen, statt erst am nächsten Tag aus einem Tagesabschluss abzulesen, wie stark welche Tageszeit tatsächlich frequentiert war.

Für welchen Betriebstyp orderbird passt

Ein Restaurant mit Tischservice, das Funkbonieren, digitales Kassenbuch und optional eine Tischreservierung aus einer Hand sucht, deckt mit orderbird die Kernfunktionen einer Gastrokasse ab, muss die Tischreservierung aber als separates Produkt einplanen. Ein Handelsbetrieb mit einfacherem Bonierungsbedarf ohne Tischservice profitiert vor allem von der MINI-Produktlinie mit dem kleineren Neukundenrabatt von 150 €, während PRO mit bis zu 999 € Rabatt eher auf umfangreicheren Funktionsbedarf zugeschnitten ist. Ein Betrieb, der vor der ersten Kontaktaufnahme einen konkreten Preis vergleichen will, findet bei orderbird mit den PRO- und MINI-Preisseiten bereits zwei öffentliche Ausgangspunkte, muss für ein verbindliches Angebot aber weiterhin den Vertrieb kontaktieren.

Alternativen zu orderbird

orderbird unterscheidet sich von Lightspeed durch die zwei separaten Produktlinien PRO und MINI mit je eigenem Neukundenrabatt: Lightspeed nennt stattdessen eine einheitliche Preisspanne von 89 bis 249 € im Monat, als Monats- oder Jahresabo. Gegenüber Tillhub liegt der Unterschied im Zusatzprodukt Tischreservierung: orderbird bietet sie als eigenständiges, separat buchbares Produkt an, Tillhub integriert ein Tischreservierungssystem direkt in die Kasse ohne separate Buchung.

Ein direkter Vergleich mit SumUp lohnt sich für Betriebe, die vor allem Preistransparenz suchen: SumUp nennt mit 0 € Grundgebühr und 1,39 % je Transaktion eine öffentliche Zahl, orderbird staffelt seine öffentlichen PRO- und MINI-Preise stattdessen nach Paketgröße. Wo der Kostenvorteil liegt, hängt vom gewählten orderbird-Paket ab; der Vergleich zeigt die Kriterien, siehe orderbird oder SumUp im Vergleich.

orderbird-Alternativen entdecken vergleicht gezielt Ausweichoptionen für Betriebe ohne Tischservice oder mit mehreren Standorten. Zurück zur Kassensysteme-Übersicht vergleicht alle neun Anbieter im Detail.

Häufige Fragen

Was kostet orderbird für die Gastronomie?

orderbird staffelt seine Preise nach den zwei Produktlinien: PRO kostet als Paket S/M/L 99,90 bis 169,90 €/Monat mit gebuchter Kartenzahlung, MINI ab 18,33 €/Monat zzgl. 149 € Hardware.

Ist orderbird TSE-konform?

Ja, orderbird bewirbt die TSE als direkt in die Kasse integriert und bestätigt GoBD- und GDPdU-Konformität auf der Produktseite. Zur DSGVO-konformen Verarbeitung von Gästedaten macht orderbird keine öffentliche Angabe.

Bietet orderbird auch eine Tischreservierung?

Ja, orderbird bewirbt eine eigenständige Online-Tischreservierung als Zusatzprodukt zur Kassenlösung, getrennt von der Kernkasse buchbar.

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