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orderbird-Alternativen: Andere Kassensysteme im Vergleich

Zuletzt aktualisiert am 28.08.2026

orderbird nennt keine öffentliche Preisliste. SumUp, Zettle, Lightspeed und Vectron zeigen im Vergleich, wo sich Preis und Funktionsumfang unterscheiden.

orderbird-Alternativen: Andere Kassensysteme im Vergleich

AnbieterPreis abGebührHardware abTSE-KostenLaufzeitFür wen
orderbirdab 18,33 €/Monatkeine Angabe149 €orderbird MINI Gerätepreis, einmalig zzgl. MwSt.enthaltenOnline-TSE Bestandteil aller PRO-Pakete und im MINI-Preis12 MonatePRO-Pakete S/M/L; MINI bietet monatlich kündbare LizenzRestaurants, die ein TSE-konformes Kassensystem mit optionaler Tischreservierung und QR-Code-Bestellung aus einer Hand suchen
Lightspeedab 89 €/Monatkeine Angabekeine Angabekeine Angabekeine AngabeRestaurants, Systemgastronomie und Franchise-Betriebe mit mehreren Standorten
Vectronab 34,90 €/Monat1,29 %keine Angabeüber Fachhändlerkein Fixpreis in der SMART-Preistabelle24 Monategilt bundleweit für VECTRON SMARTRestaurants, Bars und Imbisse, die ein modulares Kassensystem mit direkter Kartenzahlung suchen
Gastronoviab 29 €/Monatkeine Angabekeine Angabe14 €/Monat (Cloud-TSE-Modul)inkl. 10.000 Transaktionen/Monat, Kassensystem erforderlich3 MonateMonats-/Erfolgstarife, danach monatlich kündbarGastronomiebetriebe, die Kasse, Website, Bestellsystem und Kundenbindung aus einer Suite statt mehreren Einzelanbietern wollen

Stand: 02.09.2026, Preise zzgl. MwSt. „keine Angabe“ heißt: vom Anbieter nicht öffentlich genannt.

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Kurz gesagt

Wer orderbird für die Gastronomie prüft, vergleicht meist auch SumUp, Zettle oder Lightspeed als orderbird-Alternativen. Wirtano zeigt, worin sich diese Anbieter von orderbirds zwei Produktlinien PRO und MINI unterscheiden.

Warum Gastronomen nach orderbird-Alternativen suchen

orderbird konkurriert im Wirtano-Vergleich vor allem mit SumUp, Zettle und Lightspeed. Die am häufigsten gesuchte Vergleichsfrage im Cluster ist orderbird gegen Lightspeed, weil beide Anbieter für Restaurants mit Tischservice infrage kommen, sich aber deutlich in Preistransparenz und Zielgruppe unterscheiden: orderbird nennt keine öffentliche Preisliste, Lightspeed dagegen eine konkrete Preisspanne für größere Betriebe.

Die wichtigsten Alternativen im Überblick

Die Tabelle am Seitenanfang vergleicht orderbird mit SumUp, Zettle und Lightspeed nach Preis und den wichtigsten Kassensystem-Kriterien. Wo ein Anbieter eine Zahl nicht öffentlich nennt, steht dort „keine Angabe“ statt einer Schätzung.

SumUp veröffentlicht eine öffentliche Preisliste im Standard-Tarif: 0 € Grundgebühr im Monat plus 1,39 % je Transaktion. Für ein kleineres Budget ohne Bedarf an Tischreservierung oder DATEV-Anbindung ist das eine transparentere Ausgangslage als bei orderbird, das seinen Preis erst nach Kontakt zum Vertrieb nennt. Zettle geht noch einen Schritt weiter Richtung kleines Budget: Ein Kartenlesegerät ab 29 € für berechtigte Neukunden ersetzt die monatliche Kassenmiete, allerdings ohne die Tischverwaltung und das digitale Kassenbuch, die orderbird mitbringt.

Lightspeed kostet laut einem unabhängigen Test 119 bis 349 € im Monat je nach Paket, ausschließlich als Jahresvertrag, und bewertet das System mit der Note 1,8 als teuerstes im Vergleich. Für ein Restaurant mit mehreren Standorten liefert Lightspeed dafür eine zentrale Mehrstandort-Verwaltung, die orderbird in dieser Form nicht anbietet. Vectron wiederum nennt wie orderbird keine öffentliche Preisliste, bringt aber ein breiteres Modulportfolio mit eigenem Loyalty-Programm über bonVito mit, das über die Kernkasse von orderbird hinausgeht.

Preisbeispiel: orderbird gegen Lightspeed

Für ein einzelnes Restaurant ohne Filialstruktur bringt Lightspeed mit 119 bis 349 € im Monat eine öffentlich genannte Untergrenze, orderbird nennt für PRO und MINI dagegen nur Neukundenrabatte bis 999 € beziehungsweise 150 €, ohne den regulären Monatspreis danach zu beziffern. Wer beide Anbieter vor der Kontaktaufnahme anhand des Preises vorsortieren will, hat bei Lightspeed zumindest eine Preisspanne als Ausgangspunkt, bei orderbird bleibt dagegen nur der Rabattbetrag bekannt, der reguläre Preis muss separat erfragt werden. Für ein Restaurant mit mehreren Standorten relativiert sich der höhere Lightspeed-Preis dagegen durch die enthaltene Mehrstandort-Verwaltung, die bei orderbird als Einzelplatz-Lösung fehlt.

Was orderbird von den Alternativen unterscheidet

orderbird integriert die TSE direkt in die Kasse, GoBD- und GDPdU-Konformität bestätigt der Anbieter auf der eigenen Produktseite. Zusätzlich bietet orderbird eine eigenständige Online-Tischreservierung als Zusatzprodukt, getrennt von der Kernkasse buchbar. Weder SumUp noch Zettle bieten eine vergleichbare eigenständige Tischreservierung, Lightspeed deckt Reservierung dagegen als Teil eines größeren Funktionsumfangs für Mehrstandort-Betriebe ab.

Für die Frage orderbird gegen Lightspeed heißt das konkret: orderbird bündelt TSE, Tischreservierung und DATEV-Anbindung für einen einzelnen Standort, Lightspeed bündelt zusätzlich Mehrstandort-Verwaltung und Warenwirtschaft für eine höhere, aber öffentlich genannte monatliche Gebühr. Ein Einzelbetrieb ohne Filialstruktur zahlt bei Lightspeed für Funktionen mit, die er nicht braucht, ein Betrieb mit mehreren Standorten stößt bei orderbird dagegen an fehlende zentrale Steuerung. SumUp und Zettle bieten in dieser Gegenüberstellung keine vergleichbare Mehrstandort-Funktion, beide richten sich klar an den Einzelbetrieb, so wie orderbird selbst.

Für wen sich der Wechsel lohnt

Für wen: Gastronomen, die orderbird bereits geprüft haben und gezielt Alternativen mit öffentlicher Preisliste oder anderem Funktionsumfang vergleichen wollen, etwa ein kleineres Budget ohne Tischservice oder mehrere Standorte mit Bedarf an zentraler Steuerung. Nicht für wen: Leser, die zuerst orderbird selbst im Detail verstehen wollen, für sie liefert die vollständige orderbird-Bewertung die vollständige Funktions- und Preisstruktur.

Ein Anbieterwechsel bringt in jedem Fall die GoBD-Pflicht zur zehnjährigen Aufbewahrung der Kassendaten mit sich, unabhängig davon, für welche Alternative Sie sich entscheiden. Klären Sie vor der Kündigung des orderbird-Vertrags, wie der Export der historischen Kassendaten funktioniert, damit die Aufbewahrungsfrist beim Wechsel nicht unterbrochen wird.

Prüfen Sie außerdem, ob die gewählte Alternative dieselben Zusatzfunktionen abdeckt, die Sie bei orderbird bereits nutzen, etwa das digitale Kassenbuch oder die eigenständige Online-Tischreservierung. SumUp und Zettle bieten kein vergleichbares digitales Kassenbuch, Lightspeed und Vectron decken Reservierung dagegen als Teil eines größeren Funktionsumfangs ab. Ein Betrieb, der beim Wechsel keine Funktion verlieren will, sollte diese Liste vor der Vertragsunterschrift gegen den eigenen Funktionsbedarf abgleichen, statt sich allein am Preis zu orientieren.

Zur vollständigen orderbird-Bewertung liefert die vollständige Funktions- und Preisstruktur, diese Seite vergleicht dagegen gezielt die Ausweichoptionen.

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