Software · 6 Anbieter

Online-Bestellsystem Gastronomie: Anbieter im Vergleich

Zuletzt aktualisiert am 02.09.2026 · Wie wir bewerten: Methodik · Transparenz

Das Wichtigste in Kürze

  • Für Restaurants mit eigenem Bestellsystem ohne Provisionen: orderbird

    Sie bieten eine eigene QR-Code-Speisekarte ohne Provisionen an Lieferplattformen an.

  • Für Betriebe mit Lieferando- und Wolt-Anbindung: Gastronovi

    Sie binden Lieferando, Wolt und Uber Eats über die Deliverect-Schnittstelle für 29 Euro pro Monat an.

  • Für Cafés mit QR-Bestellung am Tisch: SumUp

    Sie nehmen Bestellungen per QR-Code am Tisch auf und zahlen 2,5 Prozent Provision über Order and Pay.

Preise von 0 € bis 249 €/Monat.

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Anbieter im Vergleich

AnbieterPreis abProvisionEigener ShopLieferdiensteFür wenZahlungsarten
Gastronoviab 29 €/Monat5 %Erfolgstarif: 29 €/Monat + 5% vom Online-UmsatzJaSelf-Ordering als Widget auf der eigenen WebsiteLieferando, Wolt, Uber Eatsüber Deliverect-Schnittstelle, 29 €/MonatGastronomiebetriebe, die Kasse, Website, Bestellsystem und Kundenbindung aus einer Suite statt mehreren Einzelanbietern wollenKarte, PayPal, Apple Pay, Google Pay
Lightspeedab 89 €/Monatkeine AngabeJaeigene QR-Code-Speisekarte, Order AnywhereUber Eatseinzige namentlich genannte Marktplatz-IntegrationRestaurants, Systemgastronomie und Franchise-Betriebe mit mehreren StandortenVisa, Mastercard, Visa Debit, AmexOrder Anywhere läuft über Stripe Standard Connect
orderbirdab 18,33 €/Monatkeine AngabeJaDigitales Menü + QR-Code-Bestellsystem, keine Drittanbindungkeine AngabeRestaurants, die ein TSE-konformes Kassensystem mit optionaler Tischreservierung und QR-Code-Bestellung aus einer Hand suchenGirocard, Visa, Mastercard, Apple Pay
resmiokostenlos bis 129,90 €/Monat4 %4% Abholung/Lieferung, 2% Self-Ordering per QR-CodeJakeine AngabeRestaurants und Cafés, die kommissionsfreie Reservierung mit optionaler Website und Bestellfunktion aus einer Hand wollenStripe, PayPal
SumUp0 €/Monat + 1,39 % je Zahlung2,5 %Order & Pay, Teil von Kassensystem Plus 49 €/MonatJakostenloser Onlineshop, 2,5% Transaktionsgebührkeine AngabeCafés, Imbisse und Food-Trucks mit kleinem bis mittlerem KartenumsatzKarte, Apple Pay, Google Pay
Vectronab 34,90 €/Monat1,99 %restablo-Bestellservice, zzgl. 35 Cent je BestellungJarestablo liefert eigene Webseite plus Listungkeine AngabeRestaurants, Bars und Imbisse, die ein modulares Kassensystem mit direkter Kartenzahlung suchenPayPal, Klarna, bar

Stand: 28.08.2026, Preise zzgl. MwSt. „keine Angabe“ heißt: vom Anbieter nicht öffentlich genannt.

Welches System passt zu Ihrem Betrieb?

Wir melden uns innerhalb von zwei Werktagen mit einer Empfehlung für Online-Bestellsystem.

Gastronovi

Passt zu: Gastronomiebetriebe, die Kasse, Website, Bestellsystem und Kundenbindung aus einer Suite statt mehreren Einzelanbietern wollen, Betriebe mit Bedarf an Zeiterfassung und Warenwirtschaft neben der Kasse

Preisab 29 €/Monatzzgl. MwSt.

orderbird

Passt zu: Restaurants, die ein TSE-konformes Kassensystem mit optionaler Tischreservierung und QR-Code-Bestellung aus einer Hand suchen, Betriebe, die eine DATEV-Anbindung für die Buchhaltung brauchen

Preisab 18,33 €/Monatzzgl. MwSt.

SumUp

Passt zu: Cafés, Imbisse und Food-Trucks mit kleinem bis mittlerem Kartenumsatz, Restaurants, die ein TSE-konformes Kassensystem ohne hohe Fixkosten wollen

Preis0 €/Monat1,39 % je Zahlungzzgl. MwSt.

Kurz gesagt

Ein Online-Bestellsystem für die Gastronomie verbindet Bestellungen aus Onlineshop, QR-Code am Tisch und Abholung direkt mit der Kasse. Wirtano vergleicht Anbieter nach Provisionsmodell, Kassenanbindung und QR-Code-Funktion.

Was ein Online-Bestellsystem für die Gastronomie ist

Ein Online-Bestellsystem verbindet Bestellungen aus dem eigenen Onlineshop, QR-Code-Bestellung am Tisch und Abholung direkt mit der Kasse, sodass eine eingehende Bestellung ohne manuelle Übertragung an die Küche geht. Es unterscheidet sich damit grundlegend von Marktplätzen wie Lieferando: Der Marktplatz vermittelt die Bestellung gegen eine Provision je Vorgang, ein eigenes Bestellsystem gehört dem Betrieb selbst und läuft über die eigene Domain oder einen QR-Code am Tisch.

Für den Gast fühlt sich der Unterschied oft klein an, er scannt einen Code oder bestellt online, aber für den Betrieb entscheidet dieser Unterschied darüber, wie viel vom Bestellwert am Ende beim Betrieb ankommt.

Technisch besteht ein Online-Bestellsystem aus drei Bausteinen, die je nach Anbieter mehr oder weniger eng verzahnt sind: einer Bestelloberfläche für den Gast, zum Beispiel ein Onlineshop oder eine QR-Code-Seite, einer Schnittstelle zur Kasse, die die eingehende Bestellung als Beleg verbucht, und einem Weg, wie die Bestellung in der Küche ankommt, etwa über einen Küchendrucker oder ein Kitchen-Display. Fehlt einer dieser drei Bausteine oder ist er nicht direkt angebunden, muss ein Mitarbeiter die Bestellung manuell übertragen, was bei Stoßzeiten zu Verzögerungen und Übertragungsfehlern führen kann.

Provision oder Festpreis

Die zentrale Kaufentscheidung bei einem Online-Bestellsystem liegt im Abrechnungsmodell: ein provisionsfreies Bestellsystem berechnet einen Festpreis pro Monat, unabhängig von der Bestellzahl, während andere Anbieter einen Prozentsatz je Bestellung abziehen, ähnlich wie ein Marktplatz.

Ob sich Festpreis oder Provision mehr lohnt, hängt vom tatsächlichen Bestellvolumen ab: Bei wenigen Bestellungen im Monat fällt eine Provision von 2 bis 4 % kaum ins Gewicht, bei einem Betrieb mit hohem, regelmäßigem Online-Umsatz summiert sich derselbe Prozentsatz schnell zu einem Betrag, der eine feste Monatsgebühr übersteigt.

Eine einfache Rechnung macht das greifbar: Bei 2.000 Euro Bestellwert im Monat über Lieferung oder Abholung entspricht die resmio-Provision von 4 % einem Betrag von 80 Euro, bei QR-Code-Tischbestellungen mit 2 % wären es bei demselben Bestellwert 40 Euro. Liegt eine feste Monatsgebühr eines anderen Anbieters unterhalb dieser Beträge, lohnt sich der Wechsel rein rechnerisch, liegt sie darüber, bleibt das Provisionsmodell bei diesem Bestellvolumen die günstigere Wahl. Prüfen Sie deshalb vor der Entscheidung Ihr eigenes monatliches Online-Bestellvolumen, statt sich allein am Prozentsatz oder an der Monatsgebühr zu orientieren.

Was ein Online-Bestellsystem leisten muss

Neben dem Provisionsmodell entscheiden weitere Anforderungen über die Eignung für Ihren Betrieb:

  • Direkte Kassenanbindung: Eine eingehende Bestellung muss automatisch auf der Kasse oder im Küchendrucker ankommen, statt manuell übertragen zu werden.
  • Provisionsfreie Bestellungen: Ein Festpreis statt eines Umsatzanteils je Bestellung schützt vor steigenden Kosten bei wachsendem Bestellvolumen.
  • Self-Ordering per QR-Code: Ermöglicht Selbstbestellung am Tisch ohne Bedienungspersonal, orderbird und Vectron bewerben diese Funktion ausdrücklich.
  • iPad- und Tablet-Kompatibilität: Für Imbisse zählt robuste Bedienung im Thekenbetrieb mehr als eine elegante Tischbestellfunktion, die dort selten genutzt wird.
  • Kostenlose Basisversion: Senkt die Einstiegshürde für Betriebe, die zunächst ohne Investition testen wollen.
  • B2B-Bestellportal für Cateringkunden: Relevant für Betriebe mit Cateringgeschäft, ein Lieferdienst braucht hier zusätzlich eigene Fahrer- und Routenplanung statt reiner Marktplatz-Zustellung.

Hardware spielt bei der Auswahl ebenfalls eine Rolle: DISH POS etwa kombiniert QR-Code-Bestellung mit einem eigenen Self-Checkout und einem Offline-Modus mit Mini-Server-Synchronisation, sodass Bestellungen auch bei kurzzeitigem Internetausfall nicht verloren gehen. Für Betriebe mit unzuverlässiger Internetanbindung, etwa in älteren Gebäuden ohne durchgängiges WLAN, lohnt sich die gezielte Nachfrage nach einem solchen Offline-Modus, bevor die Entscheidung allein am Preis fällt.

Anbieter im Vergleich

Die Tabelle am Seitenanfang vergleicht sechs Online-Bestellsysteme nach Preis, Provision, eigenem Shop, Lieferdienst-Anbindung und Zahlungsarten. Wo ein Anbieter eine Zahl nicht öffentlich nennt, steht dort „keine Angabe“ statt einer Schätzung.

orderbird im Test bewirbt QR-Code-Bestellmanagement als festen Bestandteil der Kassenlösung, dieselbe Entität Bestellsystem verbindet beide Seiten, das Anbieterprofil beschreibt das Feature im Detail.

Gastronovi im Test bündelt ein eigenständiges Bestellsystem-Modul, das Lieferservice, Take-away und Self-Ordering am Tisch verbindet, das Anbieterprofil vertieft die gesamte Produktsuite.

SumUp im Test zeigt die Kassenanbindung im Detail, das Anbieterprofil liefert die vollständige Tarifübersicht.

Lightspeed im Test integriert digitale Bestellverwaltung als Teil des größeren Kassensystem-Funktionsumfangs, das Anbieterprofil vertieft die Anbindung.

Vectron im Test teilt mit diesem Hub die Entität QR-Code-Bestellung, die als VECTRON-SMART-Funktion beworben wird, das Anbieterprofil vertieft die Kassenintegration.

resmio im Test liefert die einzige öffentlich genannte Provisionsstaffel in diesem Vergleich, das Anbieterprofil liefert die vollständige Preisübersicht.

Self-Ordering per QR-Code funktioniert so: Am Tisch liegt ein Code, der Gast scannt ihn mit dem eigenen Smartphone, sieht die Speisekarte und bestellt direkt, die Bestellung geht ohne Umweg über das Bedienpersonal an Kasse und Küche. Für den Betrieb bedeutet das weniger Laufwege für das Personal bei einfachen Nachbestellungen, etwa von Getränken, ersetzt aber nicht die Bedienung bei der Erstbestellung oder bei Beratungsbedarf, wenn ein Gast Fragen zu Zutaten oder Allergenen hat.

Wer sich zwischen den Anbietern entscheiden muss, sollte zuerst prüfen, ob bereits ein Kassensystem im Betrieb läuft: Bei orderbird, SumUp, Lightspeed und Vectron ist das Bestellsystem eng mit der jeweils eigenen Kasse verzahnt, ein Wechsel des Bestellsystems bedeutet hier praktisch auch einen Wechsel der Kasse. resmio bündelt das Bestellsystem dagegen in dieselbe Plattform wie sein Reservierungsprodukt, unabhängig von der Kassenmarke im Betrieb, prüfen Sie hier vor Vertragsabschluss konkret, wie sich die eingehenden Bestellungen an Ihre bestehende Kasse übertragen lassen.

Nach Betriebstyp

Die passende Priorität innerhalb eines Online-Bestellsystems unterscheidet sich je nach Betriebstyp. Ein Imbiss benötigt vor allem robuste Thekenbedienung, weil dort die meisten Bestellungen direkt am Tresen statt am Tisch eingehen, Tischbestellung per QR-Code bleibt zweitrangig. Ein Restaurant mit Tischservice nutzt QR-Code-Bestellung am Tisch dagegen eher als Ergänzung zum Kellnerservice, etwa für Nachbestellungen von Getränken, ohne das Personal zusätzlich zu binden.

Ein Café setzt ein Online-Bestellsystem meist für Abholvorbestellungen ein, ein Gast bestellt seinen Kaffee online und holt ihn ohne Wartezeit an der Theke ab, statt eine volle Tischbestellfunktion zu benötigen. Eine Bar nutzt ein Online-Bestellsystem am ehesten ergänzend zur Kasse, etwa für Bestellungen am Tisch bei ruhigeren Tageszeiten, während bei Stoßzeiten die direkte Bonerfassung an der Theke Vorrang behält.

Was ein Online-Bestellsystem kostet

Die Kostenstruktur unterscheidet sich in diesem Vergleich deutlicher als bei anderen Software-Kategorien, weil nicht jeder Anbieter überhaupt eine separate Preisangabe für das Bestellsystem selbst nennt. Bei SumUp und Lightspeed ist das Bestellsystem Teil des größeren Kassensystem-Preises, eine Bestellung kostet dort also nicht zusätzlich, sondern läuft über die ohnehin gezahlte Kassen- oder Monatsgebühr. Bei resmio dagegen zahlen Sie zusätzlich zur Reservierungs-Grundgebühr eine Provision je Bestellung, die Gesamtkosten hängen damit direkt vom tatsächlichen Bestellvolumen ab, nicht nur von einem festen Tarif.

Für einen Kostenvergleich zwischen den Anbietern reicht ein Blick auf die Monatsgebühr allein deshalb nicht aus. Ein Betrieb mit hohem Online-Bestellvolumen sollte die zu erwartende Provision bei resmio konkret hochrechnen und der festen Monatsgebühr eines Anbieters ohne separate Bestellprovision gegenüberstellen, wie es das Rechenbeispiel weiter oben zeigt. Bei orderbird, Gastronovi und Vectron lässt sich dieser Vergleich mangels öffentlicher Preisangabe nur über ein individuelles Angebot vornehmen, hier lohnt sich die gezielte Nachfrage nach der Bestellsystem-Komponente getrennt vom übrigen Kassensystem-Preis.

Für wen das Online-Bestellsystem-Angebot passt

Für wen: Restaurants, Cafés, Imbisse und Lieferdienste, die Bestellungen direkt statt über einen Marktplatz abwickeln wollen. Nicht für wen: Betriebe, die ausschließlich benannte Lieferando-Alternativen vergleichen wollen, für sie eignet sich ein separater Marktplatz-Vergleich besser als ein allgemeiner Kategorie-Hub.

Häufige Fragen

Was kostet ein Online-Bestellsystem für die Gastronomie?

Das hängt vom Modell ab. resmio berechnet 4 % Provision bei Lieferung oder Abholung und 2 % bei QR-Code-Tischbestellung, unabhängig vom gewählten Reservierungs-Tarif. Andere Anbieter bündeln das Bestellsystem provisionsfrei in ein monatliches Kassensystem-Abo.

Wie funktioniert ein Bestellsystem ohne Provision?

Ein provisionsfreies Bestellsystem berechnet einen Festpreis pro Monat statt eines Umsatzanteils je Bestellung. Der Betrieb zahlt damit unabhängig davon, wie viele Bestellungen tatsächlich eingehen.

Lohnt sich ein Online-Bestellsystem für einen kleinen Betrieb?

Auch ein kleiner Betrieb profitiert von der direkten Kassenanbindung, weil sie manuelle Übertragungsfehler vermeidet. Bei geringem Bestellvolumen lohnt sich vor allem ein Anbieter ohne separate Bestellprovision, damit die Kosten nicht unabhängig vom tatsächlichen Umsatz anfallen.

Welche Bestellsysteme bieten QR-Code-Bestellung am Tisch?

orderbird bewirbt QR-Code-Bestellmanagement als festen Bestandteil der Kasse, DISH POS und Vectron nennen QR-Code-Bestellung ebenfalls als Feature, resmio erhebt auf QR-Code-Tischbestellungen 2 % Provision.

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