SumUp-Alternativen: Andere Kassensysteme im Vergleich
| Anbieter | Preis ab | Gebühr | Hardware ab | TSE-Kosten | Laufzeit | Für wen |
|---|---|---|---|---|---|---|
| | 0 €/Monat + 1,39 % je Zahlung | 1,39 % | 34 €Solo Lite, günstigstes Gerät | enthaltenTSE-Konformität ohne Zusatzkosten | monatlich kündbar | Cafés, Imbisse und Food-Trucks mit kleinem bis mittlerem Kartenumsatz |
| | ab 34,90 €/Monat | 1,29 % | keine Angabe | über Fachhändlerkein Fixpreis in der SMART-Preistabelle | 24 Monategilt bundleweit für VECTRON SMART | Restaurants, Bars und Imbisse, die ein modulares Kassensystem mit direkter Kartenzahlung suchen |
| | ab 29 €/Monat | keine Angabe | keine Angabe | 14 €/Monat (Cloud-TSE-Modul)inkl. 10.000 Transaktionen/Monat, Kassensystem erforderlich | 3 MonateMonats-/Erfolgstarife, danach monatlich kündbar | Gastronomiebetriebe, die Kasse, Website, Bestellsystem und Kundenbindung aus einer Suite statt mehreren Einzelanbietern wollen |
| | ab 89 €/Monat | keine Angabe | keine Angabe | keine Angabe | keine Angabe | Restaurants, Systemgastronomie und Franchise-Betriebe mit mehreren Standorten |
Stand: 28.08.2026, Preise zzgl. MwSt. „keine Angabe“ heißt: vom Anbieter nicht öffentlich genannt.
Kurz gesagt
Wer SumUp für die Gastronomie prüft, vergleicht meist auch Zettle, Flatpay, Vectron oder Lightspeed. Wirtano zeigt, worin sich diese Anbieter von SumUp konkret unterscheiden, nicht nur beim Namen, sondern beim Gebührenmodell und beim Funktionsumfang.
Warum Gastronomen nach SumUp-Alternativen suchen
SumUp konkurriert in der Praxis vor allem mit Zettle, Flatpay, Vectron und Lightspeed. Alle vier tauchen in Recherchen zu SumUp regelmäßig als Vergleichsoption auf, weil sie Kartenzahlung und Kassenfunktion aus einer ähnlichen Richtung angehen, sich aber im Gebührenmodell oder im Funktionsumfang deutlich von SumUp unterscheiden. Eine Alternative lohnt sich deshalb nicht pauschal, sondern nur dort, wo einer dieser beiden Punkte für den eigenen Betrieb konkret schwerer wiegt als bei SumUp selbst.
Die wichtigsten Alternativen im Überblick
Die Tabelle am Seitenanfang vergleicht SumUp mit Zettle, Flatpay und Vectron nach Preis und den wichtigsten Kassensystem-Kriterien. Wo ein Anbieter eine Zahl nicht öffentlich nennt, steht dort „keine Angabe“ statt einer Schätzung.
Zettle bietet ein Kartenlesegerät ab 29 € für berechtigte Neukunden, weitere Geräte kosten regulär 79 € zzgl. USt. Der Unterschied zu SumUp liegt im Modell selbst: Statt zwischen zwei gestaffelten Tarifen zu wählen, kauft ein Betrieb bei Zettle das Lesegerät einmalig, die genaue Transaktionsgebühr nennt Zettle auf der Startseite aber nicht öffentlich. Wer vor allem eine öffentlich einsehbare Transaktionsgebühr sucht, findet die bei SumUp, nicht bei Zettle.
Flatpay berechnet 1,29 % am Kartenterminal und 1,69 % am Kassensystem, ohne laufende Grundgebühr fürs Terminal. Das liegt in mehreren Fällen unter der SumUp-Standardgebühr von 1,39 %, ein unabhängiger Test warnt aber vor 36 Monaten Mindestlaufzeit mit einer Strafgebühr, sobald der Kartenumsatz unter 2.000 € im Monat fällt. Für einen Betrieb mit stabil hohem Kartenumsatz kann sich die niedrigere Gebühr lohnen, für einen Betrieb ohne verlässlich planbaren Umsatz bindet Flatpay dagegen länger, als SumUp es im Standard-Tarif verlangt.
Vectron nennt keine Preisliste auf der Startseite und verlangt ein individuelles Angebot, bietet dafür aber ein umfangreicheres Modulportfolio mit eigenem Loyalty-Programm über bonVito, das Sammelprogramme direkt an die Kasse anbindet. Für einen Betrieb, der Kassensystem, Reservierung und Kundenbindung aus einer Hand sucht, deckt Vectron mehr ab als SumUp, muss dafür aber vor dem Preisvergleich erst ein Angebot einholen.
Lightspeed kostet laut einem unabhängigen Test 119 bis 349 € im Monat je nach Paket, ausschließlich als Jahresvertrag, und richtet sich mit Mehrstandort-Verwaltung an größere Betriebe. Für einen Einzelbetrieb mit überschaubarem Kartenumsatz ist das deutlich teurer als SumUp, für eine Filialkette mit zentralem Steuerungsbedarf deckt Lightspeed dagegen Funktionen ab, die SumUp gar nicht anbietet.
Preisbeispiel: Wann sich eine Alternative lohnt
Bei einem Kartenumsatz von 3.000 € im Monat kostet der SumUp-Standard-Tarif rund 41,70 € an Transaktionsgebühren. Flatpay käme bei derselben Rechnung mit 1,69 % auf rund 50,70 €, liegt damit über SumUp, solange der Kartenumsatz über der 2.000-Euro-Schwelle bleibt, unter der die Flatpay-Strafgebühr sonst zusätzlich griffe. Für einen Betrieb mit deutlich höherem, stabilem Kartenumsatz kehrt sich dieses Verhältnis um, weil Flatpay ab einem bestimmten Volumen keine zusätzliche Grundgebühr verlangt, während SumUp im Tarif Zahlungen Plus ab 19 € Grundgebühr rechnet. Ein Betrieb sollte deshalb nicht nur den aktuellen Prozentsatz, sondern den eigenen Kartenumsatz über mehrere Monate gegen beide Modelle rechnen, bevor er wechselt.
Was SumUp von den Alternativen unterscheidet
SumUp bietet ein gestaffeltes Tarifmodell mit und ohne Grundgebühr: Der Standard-Tarif kostet 0 € im Monat plus 1,39 % je Transaktion, der Tarif Zahlungen Plus senkt die Transaktionsgebühr auf 0,79 % bei 19 € Grundgebühr. Diese Wahlmöglichkeit zwischen zwei öffentlich bezifferten Tarifen bietet keiner der vier Alternativen in gleicher Form: Zettle nennt keine Transaktionsgebühr, Flatpay hat nur einen Tarif mit Mindestlaufzeit, Vectron und Lightspeed setzen auf Abonnement- oder Angebotsmodelle statt auf eine reine Transaktionsgebühr.
Vectron bietet dafür ein umfangreicheres Modulportfolio mit eigenem Loyalty-Programm, das über die reinen Kassen- und Zahlungsfunktionen von SumUp hinausgeht. Wer zusätzlich zur Kartenzahlung ein Bonusprogramm, eine Tischreservierung und ein Online-Bestellsystem aus einer Hand sucht, findet bei SumUp nur das Treueprogramm als eingebaute Funktion, bei Vectron dagegen ein breiteres, aber intransparent bepreistes Gesamtpaket.
Für wen sich der Wechsel lohnt
Für wen: Gastronomen, die SumUp bereits geprüft haben und gezielt Alternativen mit anderem Gebührenmodell oder Funktionsumfang vergleichen wollen, etwa weil ein höherer Kartenumsatz eine niedrigere Transaktionsgebühr rechtfertigt oder weil zusätzliche Module wie Loyalty oder Mehrstandort-Verwaltung gebraucht werden. Nicht für wen: Leser, die zuerst SumUp selbst im Detail verstehen wollen, bevor sie überhaupt eine Alternative in Betracht ziehen, für sie liefert die vollständige SumUp-Bewertung die Tarif- und Funktionsübersicht.
Ein Kassendaten-Wechsel bringt in jedem Fall eine GoBD-Pflicht mit: Kassendaten müssen zehn Jahre aufbewahrt werden, auch nach einem Anbieterwechsel. Prüfen Sie vor der Kündigung, wie der bisherige Anbieter den Datenexport der historischen Kassendaten regelt, damit die Aufbewahrungspflicht beim Wechsel nicht unterbrochen wird.
Zur vollständigen SumUp-Bewertung liefert die vollständige Tarif- und Funktionsbewertung, diese Seite vergleicht dagegen gezielt die Ausweichoptionen.