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Zettle-Alternativen: Andere Kassensysteme im Vergleich

Zuletzt aktualisiert am 28.08.2026

Zettle nennt seine Transaktionsgebühr nicht öffentlich. SumUp, Flatpay und Vectron zeigen im Vergleich, welche Anbieter Gebühren offen nennen.

Zettle-Alternativen: Andere Kassensysteme im Vergleich

AnbieterPreis abGebührHardware abTSE-KostenLaufzeitFür wen
Zettleab 29 € einmalig1,39 %29 €PayPal Reader, nur für neue Geschäftskundenenthaltenkeine monatliche Gebühr laut AGBmonatlich kündbarCafés, Imbisse und Einzelhandel, die ein günstiges Einstiegsgerät für Kartenzahlung suchen
Vectronab 34,90 €/Monat1,29 %keine Angabeüber Fachhändlerkein Fixpreis in der SMART-Preistabelle24 Monategilt bundleweit für VECTRON SMARTRestaurants, Bars und Imbisse, die ein modulares Kassensystem mit direkter Kartenzahlung suchen
SumUp0 €/Monat + 1,39 % je Zahlung1,39 %34 €Solo Lite, günstigstes GerätenthaltenTSE-Konformität ohne Zusatzkostenmonatlich kündbarCafés, Imbisse und Food-Trucks mit kleinem bis mittlerem Kartenumsatz
DISH POSab 69 €/Monatkeine Angabe1.684 €Startpreis für die Grundausstattung, zzgl. MwSt.enthaltenTeil der 1.684-€-Grundausstattung12 MonateTap-to-Pay-Lizenz Mindestvertragslaufzeit 12 MonateRestaurants und Cafés, die einen klar bezifferten Einstiegspreis für Hardware und Lizenz suchen und Zahlung direkt über DISH Pay ergänzen wollen

Stand: 28.08.2026, Preise zzgl. MwSt. „keine Angabe“ heißt: vom Anbieter nicht öffentlich genannt.

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Kurz gesagt

Wer Zettle für die Gastronomie prüft, vergleicht meist auch SumUp oder Flatpay. Wirtano zeigt, worin sich diese Anbieter von Zettles fehlender öffentlicher Gebührenangabe unterscheiden.

Warum Gastronomen nach Zettle-Alternativen suchen

Zettle konkurriert im Wirtano-Vergleich vor allem mit SumUp, Flatpay und Vectron. Der Auslöser für die Suche nach einer Alternative ist meist derselbe Punkt: Zettle veröffentlicht auf der Startseite keine Transaktionsgebühr, nur den Preis des Kartenlesegeräts. Für einen Betrieb, der die laufenden Kosten vor dem Kauf konkret durchrechnen will, reicht der Gerätepreis allein nicht aus, deshalb lohnt sich der Blick auf Anbieter, die ihre Transaktionsgebühr öffentlich nennen.

Die wichtigsten Alternativen im Überblick

Die Tabelle am Seitenanfang vergleicht Zettle mit SumUp und Flatpay nach Preis und den wichtigsten Kassensystem-Kriterien. Wo ein Anbieter eine Zahl nicht öffentlich nennt, steht dort „keine Angabe“ statt einer Schätzung.

SumUp berechnet im Standard-Tarif 0 € Grundgebühr im Monat plus 1,39 % je Transaktion, öffentlich auf der Preisseite einsehbar. Der Unterschied zu Zettle liegt genau in dieser Offenlegung: Ein Betrieb kann bei SumUp die laufenden Kosten anhand des erwarteten Kartenumsatzes vorab berechnen, bei Zettle bleibt dieser Teil der Rechnung offen, bis der Anbieter direkt nach der Transaktionsgebühr gefragt wird.

Flatpay berechnet maximal 1,69 % Transaktionsgebühr am Kassensystem, öffentlich beworben und durch einen unabhängigen Test bestätigt. Auch hier liegt der Unterschied zu Zettle in der Preistransparenz: Flatpay nennt eine konkrete Obergrenze, verlangt dafür aber laut demselben Test eine Mindestlaufzeit von 36 Monaten mit einer Strafgebühr bei niedrigem Kartenumsatz, eine Bindung, die bei Zettle in dieser Form nicht dokumentiert ist.

Vectron als Alternative mit mehr Funktionsumfang

Vectron nennt wie Zettle keine öffentliche Preisliste, unterscheidet sich aber im Funktionsumfang: Statt einer reinen Kartenzahlungslösung bietet Vectron ein modulares Kassensystem mit direkter Kartenzahlung über Girocard, Mastercard, Maestro, AMEX, Visa, Apple Pay und Google Pay, dazu ein eigenes Loyalty-Programm über bonVito. Für einen Betrieb, der über die reine Kartenzahlung hinaus Tischverwaltung, Küchendrucker-Anbindung oder ein Bonusprogramm sucht, deckt Vectron mehr ab als Zettle, verlangt dafür aber wie orderbird ein individuelles Angebot statt einer öffentlichen Preisliste.

Was Zettle von den Alternativen unterscheidet

Zettle bietet ein Kartenlesegerät ab 29 € für berechtigte Neukunden, weitere Geräte kosten regulär 79 € zzgl. USt. Diesen Gerätepreis nennt Zettle konkret, die laufende Transaktionsgebühr dagegen nicht auf der Startseite. SumUp geht den umgekehrten Weg: ein gestaffeltes Tarifmodell mit öffentlicher Preisliste, bei dem sowohl die Grundgebühr als auch die Transaktionsgebühr für jeden Tarif klar beziffert sind, ohne dass ein Betrieb dafür erst ein individuelles Angebot einholen muss.

Für einen Betrieb, der Anbieter allein anhand des Gerätepreises vorsortiert, bleibt Zettle mit dem niedrigen Einstiegspreis attraktiv. Für einen Betrieb, der stattdessen die laufenden Kosten über die Vertragslaufzeit hochrechnen will, fehlt bei Zettle die dafür nötige Zahl, während SumUp und Flatpay diese Lücke mit einer öffentlich genannten Transaktionsgebühr schließen.

Preisbeispiel: Warum die fehlende Gebühr ins Gewicht fällt

Bei einem monatlichen Kartenumsatz von 3.000 € liegt die SumUp-Transaktionsgebühr im Standard-Tarif bei rund 41,70 €, bei Flatpay am Kassensystem rund 50,70 €. Ohne eine öffentlich genannte Zettle-Gebühr lässt sich dieselbe Rechnung für Zettle nicht anstellen, ein Betrieb müsste den Prozentsatz erst direkt beim Anbieter erfragen, um die drei Optionen bei gleichem Kartenumsatz überhaupt vergleichen zu können. Diese fehlende Vergleichsgrundlage ist der praktische Kern des Unterschieds, nicht nur ein formaler Transparenzmangel: Ohne die Zahl lässt sich vorab nicht abschätzen, ob Zettle über die Vertragslaufzeit günstiger oder teurer als SumUp oder Flatpay ausfällt.

Für wen sich der Wechsel lohnt

Für wen: Gastronomen, die Zettle bereits geprüft haben und Anbieter mit offen einsehbarer Transaktionsgebühr vergleichen wollen, um die laufenden Kosten vor Vertragsabschluss verlässlich zu kalkulieren. Nicht für wen: Leser, die zuerst Zettle selbst im Detail verstehen wollen, für sie liefert die vollständige Zettle-Bewertung die Geräte- und Compliance-Übersicht.

Ein Wechsel bei laufendem Betrieb betrifft auch die GoBD-Pflicht zur zehnjährigen Aufbewahrung der Kassendaten. Ein unabhängiger Kassenvergleich bestätigt GoBD-Konformität für Zettle unter dem früheren Namen iZettle Go, prüfen Sie beim neuen Anbieter, ob die historischen Daten korrekt übernommen oder exportiert werden können, bevor Sie den bestehenden Vertrag kündigen.

Ein Betrieb mit bestehendem PayPal-Geschäftskonto sollte zusätzlich bedenken, dass ein Wechsel zu SumUp, Flatpay oder Vectron auch die Auszahlungsstruktur ändert: Diese drei Anbieter laufen unabhängig von PayPal, Auszahlungen erfolgen über ein eigenes Konto beim jeweiligen Zahlungsdienstleister statt über die vorhandene PayPal-Infrastruktur. Wer die enge PayPal-Anbindung im Alltag bereits nutzt, etwa für die Business Debit Mastercard, sollte diesen Umstellungsaufwand vor der Entscheidung mit einplanen.

Zur vollständigen Zettle-Bewertung liefert die vollständige Bewertung inklusive Geräte-Preis, diese Seite vergleicht dagegen gezielt Anbieter mit offener Gebührenangabe.

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